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Achtung: Auch Vitamin D kann überdosiert werden

Vitamin D gilt als wahres Wundermittel. Die Stiftung Warentest warnt allerdings vor einer Überdosierung, die schnell eintreten kann, wenn du einen vermeintlichen Vitamin D-Mangel selbst bekämpfen willst.


Vitamin D
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Vitamin D wird oft auch als Sonnenvitamin bezeichnet, da unser Körper dasselbe dank Sonnenbestrahlung der Haut bildet. Aber in Mittel- und Nordeuropa bekommen viele Menschen oft zu wenig Sonne ab und daher leiden auch viele unter einem Vitamin D-Mangel, der böse enden kann: wie beispielsweise mit Osteoporose, Schlafstörungen, erhöhtem Allergie-Risiko und einigem mehr.

Darüber hinaus wird Vitamin D quasi als Allheilmittel präsentiert: Es soll stimmungsaufhellend wirken, vor Krebs schützen, fit halten und gegen Depressionen, Diabetes sowie Herz-Kreislaufbeschwerden helfen - Wirkungen, die jedoch noch nicht wirklich nachgewiesen werden konnten.

Das sollte jedoch nie ein Grund sein, einfach auf Verdacht heraus Nahrungsergänzungsmitteln zu kaufen und einzunehmen. Denn auch Vitamine können überdosiert werden und dann giftig wirken. Und laut einer Untersuchung der deutschen Stiftung Warentest geschieht dies leider besonders häufig bei Vitamin D, dessen Überdosierung zu Vergiftungserscheinungen oder Nierenversagen führen kann.

Eine maximale tägliche Dosis von 50 µg für Jugendliche und Erwachsene und 25 µg für Kinder sollte zwar unbedenklich sein, dennoch sollte die Einnahme aller regelmäßig eingenommenen Nahrungsmittelpräparate immer in Absprache mit einer Ärztin oder einem Arzt geschehen.

Darüber hinaus kann man Vitamin D ja auch über andere Nahrungsmitteln zu sich nehmen, wie etwa Champignons, Räucheraal, Lachs, Sardinen, Avocado, Eier, Innereien, Eiern oder Milchprodukte.

Mehr dazu erfährst du im folgenden Video: