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Volkers Weekend-Lady: Kerstin Ruhri ist die Wochenendvertretung von Volker Piesczek

Anfang Februar feierte Kerstin Ruhri auf ATV ihre TV-Premiere – als Wochenendvertretung von Volker Piesczek. Wir wollten den blonden Steiermark-Export näher kennen lernen...


Volkers Weekend-Lady: Kerstin Ruhri ist die Wochenendvertretung von Volker Piesczek
© ATV

Während vom ATV-Gebäude in der Wiener Aspernbrückengasse noch groß der ehemalige Quotenkönig Dominic Heinzl – er wechselte Anfang Jänner zum ORF – von der Fassade lacht, werken im Haus schon ganz andere fleißig am neuen Erfolg des Privatsenders. Unter ihnen: die 30-jährige Kerstin Ruhri, Moderatorin der Wochenendausgabe von „ATV Life“ (täglich 19.45 Uhr).

Unter der Woche präsentiert Anchorman Volker Piesczek das neue Lifestyle-Magazin, Samstag und Sonntag darf die junge Blondine an seiner Stelle vor die Linse treten. Erfolgreich: Schließlich können die Sendungsmacher mit Quoten von durchschnittlich 120.000 ZuseherInnen aufwarten. Bald soll Newcomerin Ruhri auch unter der Woche zum Einsatz kommen. Ein großer Karriereschritt für die gebürtige Steirerin, schließlich feierte sie erst vor wenigen Wochen ihr Fernsehdebüt.

So ein Student hat’s schwer. Eigentlich hatte Ruhri ganz andere Zukunftspläne. Endlich sollte ihr vor langer Zeit begonnenes Publizistikstudium fertig werden. „Ich trau mich gar nicht zu sagen, wie lange ich schon studiere“, lächelt sie verlegen im WOMAN-Talk. „Nach meiner Zeit als Moderatorin bei ‚Radio Arabella‘ wollte ich endgültig meinen akademischen Endspurt antreten.“ Es kam aber ganz anders. Kaum begann sie wieder zu büffeln, ereilte sie auch schon der Ruf des Privatsenders. „Und dass man da nicht nein sagt, ist ja wohl klar“, schmunzelt Ruhri. Das Studium samt Magister-Abschluss wurde jedenfalls vorerst zugunsten der TV-Karriere auf Eis gelegt. „Auf die paar Jahre kommt’s jetzt auch nicht mehr an...“, sagt sie ganz cool.

Kritischer Blick. Als sie der Ausstrahlung ihrer ersten Sendung Anfang Februar entgegenfieberte, war sie das allerdings ganz und gar nicht. „Ich bin sehr kritisch und finde immer etwas an mir auszusetzen. Sei es die Moderation oder die Outfitwahl – ich muss mich da erst finden. Aber ich bin ja noch ganz neu und kann noch viel dazulernen.“ Vorbilder will sie sich dabei lieber keine nehmen, „schließlich bin ich ja keine Schauspielerin, sondern Moderatorin. Ich will niemandem nacheifern, das kann nur schiefgehen. Ich möchte lieber so bleiben, wie ich bin!“

Doch dass sie neuerdings österreichweit auf Plakaten und im Fernsehen zu sehen ist, hat ihr Leben mittlerweile schon ein wenig verändert. Auf ihrem Facebook-Profil trudeln in einer Tour Freundschaftsanfragen ein, Oma Hilde sammelt fleißig Zeitungsausschnitte von ihrer Kerstin, und die ersten männlichen Verehrer geben sich auch schon zu erkennen. „Ich bekomme bereits Liebeserklärungen von einigen Männern, das hätte ich mir nicht gedacht. Echt verrückt! Einer meinte, er würde mich sogar noch heiraten, wenn ich 40 bin...“

Liebesangelegenheiten. Na wenn das mal nicht ein verlockendes Angebot ist. Doch da hat der übereifrige Galan wohl eher schlechte Chancen, schwebt die Steirerin doch seit zweieinhalb Jahren mit Herzblatt Michael, 34, einem steirischen Wirtschaftstreibenden, auf Wolke sieben. „Er ist mein Ruhepol, wenn es mal stressig ist. Als seinen größten Liebesbeweis sehe ich es, dass er nach wie vor mit mir zusammen ist. Denn eines steht fest: Mit mir ist es alles, aber sicher nicht einfach. Früher habe ich zwar immer gerne behauptet, ich sei unkompliziert, aber das bin ich mit Sicherheit nicht“, streut sie ihrem Liebsten Rosen. Dass ihr Partner bereits eine Tochter aus einer früheren Beziehung hat, stört die TV-Lady nicht: „Annalena ist acht, und wir verstehen uns richtig gut. Ich bin für sie keine Ersatzmama, die hat sie ja. Aber ich bin eine tolle Spielgefährtin, was eigentlich viel besser ist. Da steigt man immer cooler aus und muss auch nicht allzu streng sein.“

Ob bei dieser Familienidylle vielleicht auch schon eine Hochzeit ins Haus steht? „Noch nicht“, lacht die fesche Moderatorin. „Wenn’s nach mir geht, haben wir da noch Zeit, aber Michael ist diesbezüglich romantischer veranlagt als ich. Falls wir wirklich mal heiraten, wird er die Hochzeit planen.“ Ihren Umzug zu ihm in die Steiermark hat der Businessman jedenfalls schon bravourös für sie geplant. Seit Sommer leben Kerstin und ihr Herzbube zusammen in einer Wohnung in Bruck an der Mur. „Wir haben lange eine Fernbeziehung geführt – er war in der Steiermark, ich in Wien. Anfangs mag so eine Liaison spannend sein, aber irgendwann geht dir das ewige Hin- und Herfahren einfach auf den Wecker. Deshalb habe ich vor sechs Monaten meinen Hauptwohnsitz von Wien wieder zurück in die Steiermark verlegt.“ Nicht ahnend, dass ein neuer Job in der Hauptstadt sie bald wieder zur Pendlerin machen würde …

Pendlerin. Regelmäßig fährt Ruhri nun eineinhalb Stunden mit ihrem wendigen Fiat von Bruck nach Wien. „Ich liebe die Kombination aus Land- und Stadtleben. Wenn ich nach einem anstrengenden Tag nachhause in die obersteirischen Berge fahre, fühle ich mich entspannt“, so die 30-jährige Anchor-Lady. „Doch in Wahrheit“, meint Ruhri lachend, „ist zurzeit mein Auto mein Wohnzimmer. Ich bin ein richtiger Chaosmensch und lebe quasi aus der Tasche. Dadurch habe ich auch schon viel verloren: Glätteisen, Jeans, Laptop-Akku, ... Wer weiß, wo das alles herumliegt!“

Langfristig gesehen steht für das neue Fernsehgesicht auf jeden Fall eines fest: Ein Haus am Meer mit weißem Gartenzaun und vielen Tieren muss her! Wann sich dieser Traum erfüllt, wird sich zeigen. Jetzt wird erst einmal eifrig an der TV-Karriere gebastelt.

Redaktion: Melanie Zingl