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Voller Einsatz: Alltag im Jugendamt

Unsere Jugendämter sind Helfer in der Not für Eltern und Kinder. Ein WOMAN-Lokalaugenschein.


Voller Einsatz: Alltag im Jugendamt
© Starz

Das Amt für Jugend und Familie – wie das Jugendamt richtig heißt – steht immer wieder im Kreuzfeuer der Kritik von Medien und Gesellschaft. Dabei ist den wenigsten bewusst, was die chronisch unterbesetzten Jugendamtsmit-arbeiter und Sozialarbeiter täglich leisten. Wir haben für Sie einen Tag am Jugendamt Wiener Neustadt nachgestellt. Sie erleben anhand der Bilder auf dieser und den nächsten zwei Seiten Menschen in Not, einen dramatischen Polizeieinsatz und den ganz normalen täglichen Wahnsinn der Jugendamtsmitarbeiterin Barbara Weselak, die trotz allem nie den Blick fürs Menschliche verliert: „Mein Job ist es in erster Linie, Kinder, aber auch ihre Familien zu stärken und zu unterstützen!“

Die Fallgeschichten wurden aus Gründen des Klientenschutzes und der Amtsverschwiegenheit sämtlich konstruiert. Aber in keinster Weise übertrieben – de facto hätte sich dieser Tag genau so zutragen können! Alle „Klienten“ wurden von Laien dargestellt, die mit den realen Jugendamtsituationen nichts zu tun haben. Ausnahme: Diplomsozialarbeiterin Barbara Weselak, die tatsächlich am Jugendamt Wiener Neustadt arbeitet, und Gruppeninspektor Christian Dungl von der Wiener Neustädter Polizei.

Der ganz normale Wahnsinn. Wenn Barbara Weselak, 32, morgens zur Arbeit ins Jugendamt hetzt, warten bereits unzählige Bitten um Rückruf auf sie, und die ersten Klienten stehen vor der Tür. „Wir sind zuständig für Familien mit Kindern bis zur Volljährigkeit, erzählt sie uns im Interview. Das reicht vom Baby-Wäschepaket über die Mutter-Kind-Einrichtungen, wo sich junge Mütter zwanglos Informationen und Unterstützung holen können, bis hin zur Kernkompetenz des Jugendamtes – dem Schutz von Kindern und Jugendlichen und der Unterstützung von Familien in der Krise.

Die ganze Story lesen Sie im neuen WOMAN