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Diese Sachen machen wir 2017 nicht mehr!

Vorsätze für 2017? Keine Sorge, wir kommen jetzt nicht mit "weniger trinken und rauchen" um die Ecke. Sondern mit Angewohnheiten, die wir wirklich sein lassen können.


Diese Sachen machen wir 2017 nicht mehr!
© Instagram/KarlieKloss

Ende des Jahres. Das ist der Zeitpunkt, an dem wir eine kleine Lebens-Inventur machen. Das neue Jahr, so beschließen wir, soll anders, natürlich besser werden. Wir fangen jetzt nicht mit unrealistischen Plänen an ("Binnen zwei Monaten 15 Kilo verlieren!" oder "Sofort nie wieder ein Glas Alkohol angreifen!").

Sondern nehmen uns vor, jene Angewohnheiten zu ändern, die uns wirklich bremsen. Voilà – die Liste unserer Vorhaben:

DIESE SACHEN WOLLEN WIR 2017 NICHT MEHR MACHEN

1. NEGATIVE SACHEN ÜBER DEN AUFTRITT ANDERER FRAUEN SAGEN

Wer von euch hat Madonnas Rede bei den Billboard Awards gesehen? Uns hat sie tief bewegt.

Eine der einprägsamsten Stellen: Madonna erzählt, wie sehr sie im Laufe ihrer Karriere nicht nur von Männern, sondern vor allem auch von Frauen kritisiert und niedergemacht wurde. "Ich hätte mir nichts mehr gewünscht, als dass Frauen hinter einer anderen Frau stehen und für sie eintreten." Korrekt. 2017 hören wir auf damit, die Auftritte anderer Frauen stutenbissig zu kritisieren ("Hast du ihr Kleid gesehen?" oder "Hat sie vielleicht zugenommen?"). Wir haben in dieser männlich dominierten Welt über viele Jahre unterbewusst übernommen, dass unser Wert weitgehend in unserem Äußeren liegt. Aber wir haben auch die Macht, das wieder zu ändern. Indem wir behutsam mit unseren Worten umgehen – und andere Frauen nicht mehr aufgrund von Äußerlichkeiten bewerten und kritisieren. Mehr Komplimente, weniger Kritik. Ein Punkt, den wir umsetzen können.

2. NEGATIVE SACHEN ÜBER UNS SAGEN

Wir Frauen haben von Natur aus die Tendenz, von uns selbst immer nur das Schlechteste anzunehmen. Weshalb wir uns ständig für uns selbst entschuldigen und permanent an uns selbst herummäkeln. Dafür reicht schon ein Blick in den Spiegel. Cellulite am Po. Nase zu groß. Zähne zu schief. Haare zu dünn. STOP! Wir alle haben unsere Issues, unsere kleinen Makel. Müssen wir uns deshalb fertigmachen? Schluss damit. 2017 hören wir auf, uns selbst nieder zu machen.

3. UNSER LEBEN HINTER EINEM DISPLAY ERLEBEN

Das Internet – vor allem aber Social Media-Dienste – haben unser Leben unglaublich bereichert. Wirklich. Aber gleichzeitig haben sie es auch in gewisser Weise ärmer gemacht. Denkst du, dass du 2017 außerhalb deines Telefons spannender finden wirst als hinter dem Display versunken? Schaffst du es, ohne ständige Stimulation durch deinen Facebook-Stream zu überleben? Digitale Entgiftung ist unser Motto für 2017. Wir wollen unser Leben wieder LEBEN – und nicht vor allem dokumentieren.

4. UNS HILFLOS FÜHLEN

Außenpolitik, Innenpolitik, Terror. Selten haben wir uns so verzweifelt, verunsichert und hilflos gefühlt wie im letzten Jahr. Haben wir wirklich keine Möglichkeiten, einzugreifen und die Welt zu verändern? Nennt uns naiv und gutgläubig – aber ganz ehrlich: Das sind wir gerne. Denn wir glauben daran, dass man sich engagieren und die Welt ein wenig besser machen kann. Indem man in der Gruft für Obdachlose kocht, ein Patenkind annimmt, sich bei der Caritas engagiert .... oder in einem Hospiz mit kranken Menschen arbeitet. Lies hier: So einfach ist Gutes tun.

5. ALLES ALS WAHRHEIT ANNEHMEN, WAS GEPOSTET WIRD

Hinterfrage Dinge. Immer. Bloß weil deine Facebook-Freunde irgendwelche Stories (ganz egal, ob es um die Flüchtlingskrise, Terror-Bedrohung oder Positionen zur Impf-Frage geht) posten, bedeutet das nicht, dass sie wahr sind. Recherchiere über die Themen, versuche auch andere Meinungen anzuhören und bilde dir dann erst deine eigene. Nachplappern kann jeder. Differenzieren nicht.

6. DARAN GLAUBEN, DASS IRGENDJEMAND ANDERER UNSER KLIMA RETTEN WIRD

Du musst nicht an den Klimawandel glauben, um einzusehen, dass das Aussterben tausender Tier- und Pflanzenarten weltweit in einem direkten oder indirekten Zusammenhang mit unserem Verhalten steht. Leonardo DiCaprio wird sie nicht alle retten können – und in der Politik gibt es ausreichend Verhinderer einer grüneren Wirtschaftsweise. Was bleibt? Die Dinge selbst in die Hand zu nehmen und ökologisch bewusster zu leben. Das Vermeiden von Plastikmüll, der Kauf von Recycling-Produkten, die sparsamere Verwendung von Wasser und Energieressourcen: Bereits durch kleine Änderungen deines Verhaltens trägst du zum Umweltschutz bei.

7. DARAUF WARTEN, DASS SICH UNSER LEBEN VON SELBST ÄNDERT

"Ich würde ja, aber....". 2017 streichen wir das Wort "ABER" zwar nicht komplett, aber weitestgehend aus unserem Wortschatz. Denn es erklärt nur, warum etwas nicht geht – und das ist oft eine vorgeschobene Entschuldigung. Wir wollen eine Beziehung? Dann reden wir nicht mehr darüber, warum wir keine haben – sondern gehen die Partnersuche aktiv an. Wir jammern nicht mehr darüber, dass die Kollegin eine Gehaltserhöhung erhalten hat – wir verhandeln selbst darüber. Raus aus der passiven Haltung! 2017 nehmen wir unser Leben wieder selbst in die Hand!

Thema: Psychologie

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