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Vorstellungsgespräch: Die 3 Fragen, die alle fürchten

Diese 3 Fragen werden bei Vorstellungsgesprächen meistens gestellt - und bringen fast alle Bewerber zum Schwitzen. Wie du am besten darauf reagierst.

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Vorstellungsgespräch: Die 3 Fragen, die alle fürchten
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Du willst den Job, du willst, willst, willst ihn. Weshalb du ein wenig Bammel vor dem Vorstellungsgespräch hast. Es geht ja nicht um Nichts, es geht darum, die bestmögliche Performance abzuliefern. Wir üben Antworten ein, wir malen uns aus, wie das Job-Interview laufen wird.

Manche Fragen sind harmlos. Andere nicht. Die Recruiting-Website Totaljobs befragte 6.000 Arbeitssuchende, welche Fragen sie beim Vorstellungsgespräch für eine neue Stelle am meisten fürchten. Hier sind sie:

1. WARUM SOLLTE ICH SIE EINSTELLEN?

Eine extrem harte Fragen – zumal du ja eigentlich meinen könntest, dass du genau das in den letzten 20 Minuten des Job-Interviews klar gemacht hättest. Die Job-Website Monster rät: "Denke von dir wie von einem Produkt, dass du schnell an einen Käufer bringen willst." Bedeutet: Erzähle nicht, was du vom Beruf erwartest, sondern das, was das Unternehmen erhält, wenn es dich einstellt. Geht es etwa um einen Führungsjob, wo du Verantwortung für ein Team hast, dann solltest du bei dieser Frage erzählen, dass du genau diese Fähigkeiten mitbringst: "Sie suchen jemanden, der ein Team leiten und motivieren kann. Ich habe das in den letzten beiden Jahren...". Tipp: Personaler raten, dass Beispiele aus deinem bisherigen Berufleben, die deine Skills anschaulich darstellen, eher hängenbleiben als die pure Behauptung: "Ich kann ein Team motivieren."

2. ERZÄHLEN SIE VON SICH...

Dies ist oft die Eisbrecher-Frage – also die, die als erstes kommt. Deshalb ist es so wichtig, darauf vorbereitet zu sein. Gleich zu Beginn herumzustammeln und Nonsense zu reden macht einen schlechten Eindruck. Recruiter raten: "Überlege dir gut, was du in zehn Sätzen über dich und deinen Lebenslauf erzählen kannst. An was soll sich der Interviewer erinnern, welche Punkte sollen dringend hängen bleiben?" Beginne mit deinen Erfahrungen und leite dann auf deine Stärken und Fähigkeiten um. Tipp: Schreibe dir vor dem Gespräch zehn wirklich signifikante Sätze auf, die deinen beruflichen Werdegang und deine Stärken beschreiben. Verinnerliche sie.

3. WAS IST IHRE GRÖSSTE SCHWÄCHE?

Eine Frage, die jeder Bewerber hasst. Soll man es mit Klischee-Antworten ("Ich bin perfektionistisch!" oder "Ich bin immer etwas zu pünktlich!") versuchen? Geschickter: Wenn du eine Fähigkeit geschickt mit einer vermeintlichen Schwäche tarnst: "Ich bin sehr leidenschaftlich und setze mich extrem ein, was meine Arbeit betrifft. Ich bin also etwas frustriert, wenn andere nicht die gleiche Begeisterung zeigen." Auch eine Möglichkeit besteht darin, zu zeigen, dass man eigene Schwächen erkannt und aus dem Weg geräumt hat: "Ich habe früher immer versucht, mehrere Dinge auf einmal zu erledigen. Ich habe dann ein Zeitmanagement-Seminar besucht – und seitdem ist das kein Problem mehr für mich."

Thema: Karriere

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