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Wärmebehandlungen im Überblick

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An trüben Tagen wird die Sehnsucht nach kuscheliger Wärme besonders groß. Beste Lösung: Ab in die Sauna. Bereits in der Steinzeit gab es Wärmebehandlungen, die der körperlichen ebenso wie der spirituellen Reinigung dienten. Heute sind Dampfbad und Sauna in unserer Kultur fest verankert. Wir versprechen uns davon in erster Linie Entspannung und ein besseres Immunsystem. Durch das Schwitzen werden Giftstoffe aus dem Körper ausgeschieden, die Muskeln lockern sich, Haut und Schleimhäute werden besser durchblutet. Das Gewebe wird gestärkt, die Haut gereinigt, der Stoffwechsel angeregt. Außerdem steigert Wärme unser Wohlbefinden und tut so auch der Seele gut.


Finnische Sauna © Bild: Thinkstock

Finnische Sauna

Was ist das? Sie ist der Klassiker im Wellnessbereich und mit bis zu 100 Grad Lufttemperatur auch die heißeste von allen Wärme-Behandlungen. Die Luftfeuchtigkeit beträgt nur 10 bis 20 Prozent, dadurch fühlt es sich nicht so heiß an, man kann länger drin bleiben. Aufgüsse (Wasser wird über heiße Steine gegossen) erhöhen kurzfristig die Luftfeuchtigkeit und damit auch die gefühlte Wärme.

Was bringt es? Durch abwechselndes Erhitzen und Abkühlen werden das Immunsystem angekurbelt, die Durchblutung gefördert, die Haut gereinigt, der Kreislauf trainiert und die Entgiftung angeregt.

Wie mache ich es richtig? Der richtige Ablauf eines Saunagangs ist Aufheizen, Abkühlen, Ausruhen. Ein Durchgang dauert 30 bis 45 Minuten. Ideal sind regelmäßig zwei Gänge im Monat. Öfter als ein Mal pro Woche sollte man nicht gehen, sonst wird der Kreislauf zu sehr belastet. Denn durch die hohe Temperatur kann der Schweiß uns nicht mehr kühlen. Wichtig: Sobald man das erste Mal auf die Uhr schauen möchte, sollte man gehen. Faustregel: Nie länger als 15 Minuten verweilen, Saunieren ist kein Ausdauersport!