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Wahl '06: Wer bietet das beste Frauenprogramm?

Pleiten, Pech und Pannen schon vor dem offiziellen Wahlkampfauftakt zur Nationalratswahl für die beiden stärksten Parteien: Das Bawag-Debakel und das ÖGB-Desaster brachten die SPÖ ordentlich ins Wanken – bei der ÖVP haben die vernichtende Niederlage der „schwarzen“ Generaldirektorin Monika Lindner bei der ORF-Wahl sowie die Pflegeaffäre Schüssel den deutlichen Vorsprung der Kanzler-Partei bei nachfolgenden Umfragen stark reduziert.


Wahl '06: Wer bietet das beste Frauenprogramm?
© Hergott

Kopf-an-Kopf Rennen. Von den 3,198 Millionen wahlberechtigten Frauen (Wahlberechtigte insgesamt: 6,108 Mio., die Frauen sind also in der Überzahl!) für die Nationalratswahl am 1. Oktober würden laut letzter repräsentativer Umfrage des Linzer Meinungsforschungsinstituts market derzeit 37 Prozent die ÖVP und 36 Prozent die SPÖ wählen. Die FPÖ liegt bei sechs Prozent, das BZÖ und die Liste Martin bei je vier Prozent. Mit 12 Prozent bewegen sich die Grünen stabil in der Mitte.

Top-Themen im Wahlkampf.
Vereinbarkeit von Beruf und Familie, Senkung der Arbeitslosigkeit und eine Reform des Gesundheitssystem – das sind die (nicht nur!) für Frauen relevanten Hauptpunkte der Wahlprogramme. Die SPÖ etwa möchte das Kinderbetreuungsgeld reformieren und den Rechtsanspruch auf einen qualitativ hochwertigen Kindergartenplatz einführen. Die Grünen sind für einen Rechtsanspruch ab dem ersten Lebensjahr des Kindes und für ein eigenständiges Frauenministerium. Nicht überraschend reihen sowohl das BZÖ (Senkung der Ausländerzahl um 30 Prozent in den nächsten drei Jahren) als auch die FPÖ (sofortiger Einwanderungsstopp) das Thema Ausländer in ihre wichtigsten Wahlprogrammbereiche. Oberster Grundsatz der Liste Martin: „Wir mögen die Menschen: Die Würde des Menschen ist unantastbar. Alles leitet sich dann daraus ab.“

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