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WOMAN wählt - der große Polit-Check: Unsere Fragen an Sebastian Kurz

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Hast du dich schon entschieden, welche Partei du am 15.10. wählst? Wir haben den Spitzenkandidaten Fragen gestellt, die uns Frauen beschäftigen. Die Antworten von Sebastian Kurz (31), ÖVP:


Sebastian Kurz © Bild: 2015 Getty Images

Sebastian Kurz im Interview über Schulzeit und Bildung


1. Welche Note geben Sie sich für das letzte Jahr in Ihrem Job? Und warum?
Das entscheiden die Wählerinnen und Wähler, die sind hier zunächst am Wort. Mein Ziel war und ist es, ein Maximum an Veränderung auf den Boden zu bringen.

2. Welches unnütze Wissen besitzen Sie?
Jedes Wissen finde ich grundsätzlich nützlich. Gerade die vergangenen Jahre habe ich als Außenminister viele Kulturen und Menschen kennengelernt. Ich empfinde das als eine sehr wertvolle Erfahrung.

3. Haben Sie schon mal etwas gestohlen? Wenn ja, was?
Nein.

4. Was würden Sie gerne lernen, wenn Sie Zeit dafür hätten?
In der Schule habe ich mich immer sehr für Geschichte interessiert. Dieses Fach noch weiter zu vertiefen, finde ich sehr spannend.

5. Wer hat Ihnen im Leben am meisten beigebracht?
Das waren meine Eltern. Ich bin dankbar dafür, was sie mir beigebracht haben.

6. Welches Unterrichtsfach würden Sie gern abschaffen. Und welches dafür neu in den Stundenplan nehmen?
Mit der Digitalisierung stehen wir vor wesentlichen Veränderungen. Das wird sich auch auf den Unterricht immer mehr auswirken. Grundsätzlich finde ich es wichtig, dass wir bereits sehr früh bei der Förderung unserer Kinder ansetzen. Denn ein Drittel der Kinder kann nach Verlassen der Volksschule nicht sinnerfassend lesen. Daher brauchen wir ein verpflichtendes zweites Kindergartenjahr und Deutsch vor Schuleintritt.

7. Was war das Schrecklichste an Ihrer Schulzeit?
Die Schule hat mir große Freude gemacht. Die Betragensnote hätte besser sein können.

8. Welchem Lehrer / welcher Lehrerin aus Ihrer Schulzeit würden Sie heute gern Danke sagen? Und warum?
-

9. Was würde Ihr Sitznachbar aus der Schule über Sie sagen?
Ich hoffe: "Du bist immer noch so wie damals."

10. Was wäre aus Ihnen geworden, wenn Sie auf Ihrem Karriereweg ein paar Mal anders abgebogen wären?
Ich wollte mich immer nur ehrenamtlich in der Politik engagieren. Schon sehr früh war ich politisch interessiert -und irgendwann habe ich mich dann entschieden, dass ich selber mitgestalten möchte. Mit dem Schritt ins Staatssekretariat ist dann alles anders gekommen als gedacht - und diese Phase war für mich irrsinnig prägend.

11. Welchen Rat würden Sie Ihrem 14-jährigen Ich heute geben?
Neugierig bleiben, Dinge kritisch hinterfragen und über den Tellerrand schauen.

12. Was würden Sie in Ihrem Leben gern ungeschehen machen?
Ich bin mit meinem bisherigen Leben sehr zufrieden.

13. Sind Sie heute, Ihrer Meinung nach, ein besserer Mensch als vor zehn Jahren?
Das müssen Sie meine Freunde fragen. Heute wie damals ist mein Freundeskreis immer noch der gleiche.