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Warum zum letzten Spaziergang dieses Hundes hunderte Menschen kamen

Herzzerreißend: Hundert Menschen waren dabei, um den 18-jährigen Hund Walnut bei seinem letzten Spaziergang zum Strand zu begleiten und ihn zu verabschieden.


Walnuts letzter Spaziergang
© ITV News/ Twitter

Wir schämen uns nicht zuzugeben, dass beim Schreiben dieser Geschichte Tränen geflossen sind. Denn sie ist eine der traurigsten, aber gleichzeitig auch berührendsten und herzerwärmendsten Geschichten, die wir in letzter Zeit gehört haben. Und eine Geschichte, die uns wieder ein bisschen den Glauben an die Menschheit zurückgibt, nach so vielen Schreckensmeldungen.

Sie handelt von Mark Woods, aus dem britischen Cornwall, und seinem 18-jährigen Hund Walnut. Nach so vielen Jahren an seiner Seite wurde sein treuer Begleiter todkrank, so dass nur mehr die Möglichkeit bestand, ihn einschläfern zu lassen. Aber zuvor wollte er seinen geliebten Hund noch einmal an seinen Lieblingsstrand führen und rief über Facebook in seinem Freundeskreis auf, die beiden dabei doch zu begleiten:

"Traurigerweise muss ich Walnut einschläfern lassen, aber wir werden ein letztes Mal zu seinem geliebten Strand spazieren. Ich würde mich sehr freuen, wenn jemand mitkommen möchte, um noch einmal Walnut hochleben zu lassen. Er hatte ein wunderbares Leben und erreichte das stolze Alter von 18 Jahren. Jetzt aber ist er bereit für seinen letzten Schlaf. Ich hoffe, wir sehen uns am Strand."

Diesem Aufruf folgten jedoch nicht nur Nahestehende, sondern hunderte, bisweilen wildfremde Menschen tauchten auf, um den beiden bei ihrem letzten Spaziergang beizustehen und Walnut die letzte Ehre zu erweisen.

Und dank Facebook, Twitter und Co konnte sogar die ganze Welt an ihrem letzten gemeinsamen Weg teilnehmen: Unter dem Hashtag #walkwithwalnut konnten wir zusehen, wie Walnut in eine Decke gewickelt von seinem Herrchen getragen wurde, begleitet von hunderten Menschen sowie anderen Hunden, ein letztes Mal mit seinen Pfoten den Sand und das Meerwasser berühren und so gebührend Abschied nehmen konnte.

Wenige Stunden später trat er seine letzte Reise an - in den Armen seines Herrchens, im Beisein seiner Familie, zweibeinig und vierbeinig.

Und wir wünschten uns, dass man allen Lebewesen dieser Erde mit so viel Liebe und Respekt gegenübertreten würde, wie dem kleinen Walnut!

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