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Corona-Lockdown: Ist Klettern und Wandern im Lockdown weiter erlaubt?

Pünktlich zum zweiten Corona-Lockdown zeigt sich der Spätherbst in seiner allerschönsten Pracht. Aber ist Wandern oder Klettern jetzt überhaupt erlaubt?

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Winter wandern
© iStock

Hier in Österreich sind wir mitten im zweiten Lockdown, fast alles hat zu. Auch die Fitnessstudios und Kletterhallen. Raus dürfen wir nur noch aus bestimmten Gründen. Dazu gehört auch die körperliche und psychische Erholung. Sogar die öffentlichen Verkehrsmittel oder das Auto dürfen dafür benutzt werden.

Darf ich also im Lockdown weiter Wandern oder Klettern gehen?

JA, denn: Klettergärten sind aus juristischer Sicht “Wege“, keine "Sportstätten". Eingebohrte Mehrseillängentouren und Alpinkletterrouten sind von der freien Betretbarkeit beziehungsweise der Wegefreiheit (sprich Wald und Ödland) erfasst.

Natürlich gelten aber auch im Klettersport die Grundregeln für den Bergsport. Was das konkret bedeutet? Bergsport ist nur noch alleine, mit im selben Haushalt lebenden Personen, oder einzelnen wichtigen Bezugspersonen möglich. Auch auf die entsprechenden Abstandsregeln ist zu achten.

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Auch diese Regeln solltest du respektieren, damit du auch im Corona-Lockdown sicher Outdoor-Sport betreiben kannst:

  • Nur gesund in die Natur und auf die Berge: Bedenke das Infektionsrisiko für andere und die coronabedingten Erschwernisse bei Rettungseinsätzen.
  • Gewohnte Rituale unterlassen – zum Beispiel Händeschütteln, Umarmungen, Gipfelbussi, Trinkflasche anderen anbieten...
  • Hygieneregeln beachten: Speziell bei der Nutzung von Sportgeräten durch mehrere Personen regelmäßig Händewaschen oder Desinfizieren. Mund-Nasen-Schutz und Desinfektionsmittel im Rucksack mitnehmen.
  • Erste-Hilfe: Als ErsthelferIn nach den allgemein üblichen und aktuellen Erste-Hilfe-Richtlinien vorgehen und zusätzlich einen Mund-Nasen-Schutz sowie Einweghandschuhe verwenden.
  • Bei Fahrgemeinschaften und Taxifahrten dürfen in jeder Sitzreihe nur zwei Personen sitzen, die zusätzlich einen eng anliegenden Mund-Nasen-Schutz tragen. Bei öffentlicher Anreise muss ein eng anliegender Mund-Nasen-Schutz getragen und der Abstand von einem Meter bestmöglich eingehalten werden.

Frische Luft und Bewegung tut uns gerade jetzt in dieser wahnsinnigen Zeit gut. Davon sind auch wir überzeugt. Um Krankenanstalten aber nicht noch mehr zu belasten, ist es einmal mehr essenziell, seine eigenen Grenzen richtig einzuschätzen. Macht im Zweifel lieber die gemütlichere Wanderung, geht keine Risiken ein und genießt das Sporteln!

Themen: Fitness, Workout