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Warum Arbeitgeber immer noch glauben, Männer seien ehrgeiziger

Eine neue Studie bestätigt: Arbeitgeber glauben nach wie vor, dass Männer ehrgeiziger als Frauen sind. Warum dieses Vorurteil weiterhin Bestand hat.

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Warum Arbeitgeber immer noch glauben, Männer seien ehrgeiziger
© iStockphoto

Es ist zum aus der Haut fahren. Und trotzdem wurde das Stereotyp durch eine neue Studie bestätigt. Chefs finden nach wie vor, dass Männer ehrgeiziger als Frauen seien, dass sie zielstrebiger ihre Karriereziele verfolgen.

Zwar stammen die Ergebnisse der YouGov-Studie Im Auftrag des "Young Women's Trust" aus England, sie lassen sich aber mit höchster Wahrscheinlichkeit auch auf Österreich übertragen. Für die Untersuchung wurden 800 Führungskräfte mit Personalverantwortung befragt. Und obwohl in einer anderen, ebenfalls von "Young Women's Trust" in Auftrag gegebene Studie fast die Hälfte aller jungen Frauen angab, dass sie einmal Chefin sein wollen, scheint diese Ambition bei den Chefs nicht aufzuschlagen.

Als ehrgeizig gilt, wer besonders oft nach mehr Geld fragt

Die gaben an, dass es zwar eine Lohnungerechtigkeit bei gleicher Tätigkeit zwischen den weiblichen und männlichen Mitarbeitern ihrer Unternehmen gibt – das aber schlicht daran liegt, dass Männer häufiger als Frauen nach Beförderungen und Gehaltserhöhungen fragen.

Für Dr. Carole Easton, Geschäftsführerin des "Young Women's Trust": "Es ist bedenklich, dass Ehrgeiz und Führungsambition nur daran gemessen wird, ob jemand besonders lästig mehr Geld oder eine bessere Position fordert. Wir sollten darüber nachdenken, andere Parameter einzuführen."

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