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Der Grund, warum Babys so gut riechen

Gibt es irgendetwas, was so gut duftet wie ein Baby? Natürlich nicht. Es gibt übrigens auch einen ganz wichtigen Grund, warum Babys so gut riechen.

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Der Grund, warum Babys so gut riechen
© iStockphoto

Oh!!!! Sind Babys nicht das Wunderbarste auf dieser Welt? Die dicken Wangerln, die knuffigen Ärmchen, die runden Beinchen, die großen Augen? Und dann dieser Geruch! Nichts riecht so gut wie ein Baby.

Die riechen von Natur aus ein wenig nach Puder und Vanille und nach Frische (okay – die volle Windel mal ausgenommen, aber selbst der kleinste Stinker ist manchmal eben ... ein Stinker!). Der Duft eines sechs Monate alten Babys ist unbestritten herrlich – und dafür gibt es auch einen wichtigen Grund.

Warum Babys so gut riechen

Denn wie Kognitionswissenschafter in dieser neuen Studie belegen konnten, hat nicht nur das sogenannte "Kindchenschema" (also die kindlichen Proportionen, der rundliche Kopf, die großen Augen und das kleine Kinn, die wie ein Schlüsselreiz wirken und damit das – Achtung – "Brutpflegeverhalten" auslösen) nachhaltigen Einfluss auf die emotionale Bindung der Eltern an ihr Kind.

Auch die glucksenden Geräusche eines Babys und sein guter Geruch lösen im Großhirn der Eltern den Reflex aus, das kleine Wesen zu beschützen, ihm Mahlzeiten zuzubereiten und es großzuziehen. Der gute Duft das Babys betrifft nicht unseren Intellekt, sondern direkt unsere Emotionen.

Wir nehmen den Babygeruch nicht intellektuell, sondern emotional wahr

Der gute Babyduft dient mit Sicherheit der Arterhaltung. Woher er kommt, ist längst erforscht: Jeder Körper sendet Moleküle. Babys riechen immer ein wenig nach Milch. Ihr Eigengeruch hilft Eltern und Kind auch, sich zu erkennen. Viele Mütter beschreiben, dass sie den Geruch ihres Babys gar nicht so wahrnehmen. Richtig – denn wer sein Baby rund um die Uhr bei sich hat, kann den Geruch oft nicht wahrnehmen. Das Hirn nimmt ihn bereits als Teil des Eigengeruchs wahr.

Australische Forscher haben übrigens herausgefunden, dass Mütter die Windeln der eigenen Kinder generell als weniger stinkend empfinden als die fremder Kinder. Freundlich von der Natur, das so einzurichten.

Wenn sich Babys Geruch verändert

Aufmerksam solltest du werden, wenn dein Babys leicht säuerlich oder ranzig riecht. Dies kann geronnene Milch sein, die sich eventuell in der Halsfalte gesammelt hat. Auch wenn das Baby an Reflux (also häufigem Erbrechen) leidet, ist der Geruch verändert. Speichelreste, die sich im Händchen sammeln, können ebenfalls nach einiger Zeit muffig bis käsig riechen...

Stillkinder riechen übrigens anders als Flaschenkinder. Wirklich verändert sich der Duft des Babys dann, wenn die erste Beikost zugefüttert wird. Vor allem, wenn die Babys Fleisch essen, riechen ihre Ausscheidungen genauso ... hm ... wenig angenehm wie die von Erwachsenen.

Themen: Kinder, Eltern

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