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Müde, so müde: Die wahren Gründe für deine Müdigkeit

Einen Durchhänger hat jeder mal. Aber warum bin ich immer so müde? Die wahren Gründe, die deine Dauermüdigkeit (außer Schlafmangel) noch haben kann.

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Müde, so müde: Die wahren Gründe für deine Müdigkeit

Warum bin ich immer so müde?

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Ich bin müde, so müde. Nicht, weil ich so ein ausschweifendes Partyleben habe. Gott, als ich noch in dem Alter war, war Müdigkeit ein Fremdwort für mich. Sondern ich schlafe ausreichend - und bin trotzdem immer so müde. Woran liegt das?

Einen Durchhänger kann man ja mal haben. Aber diese dauerhafte Antriebslosigkeit... Wir haben die wichtigsten Gründe für deine Müdigkeit zusammengefasst.

Darum bist du immer so müde

1

VOLLER MAGEN. VOLL MÜDE. Deine Dauermüdigkeit kann deinem eher unausgewogenen Speiseplan geschuldet sein. Ehrlich. Kein Frühstück, ein fettiges oder schweres Mittagessen, Fast Food, viele Süßigkeiten: All das wird mit einem raschen Insulinabfall bestraft. Dein Blutzucker schießt schnell hoch. Aber rasselt dann auch sofort in den Keller. Du wirst müde, schrecklich müde. Besser: Ein warmes Frühstück, ein leichtes Mittagessen oder kleine, gesunde Snacks, um dir Energie zu geben.

2

DIR FEHLT TAGESLICHT. Tageslicht ist ein Trigger für Aktivitätshormone wie Serotonin. Je mehr du davon tankst, desto fitter und fröhlicher wirst du. Das klappt auch bei wolkenverhangenem Himmel: Selbst durch die dicksten Wolken dringen noch UV-Strahlen. Wenn du immer müde bist, kann es also auch daran liegen, dass du deine Wochenenden nur mehr mit Netflix verbringst. Hintern hoch. In der Mittagspause, am Heimweg, zwischendurch.

3

DU MACHST ZU WENIG BEWEGUNG. Jajajaa, wir wissen, dass sich das wie die Vorschriftenliste von Mama anhört. Aber es stimmt: Du kannst der Müdigkeit davonlaufen. Bewegung und Sport kurbeln nämlich den Kreislauf und damit automatisch auch die Stoffwechsel- sowie Hormonaktivität an. Wer immer müde ist, sollte daher wenigstens drei Mal pro Woche Sport betreiben und sich auch sonst im Alltag so oft es geht bewegen.

4

DU BIST UNGLÜCKLICH. Ja, auch deine Seele hat Einfluss auf deine Müdigkeit. Wer glücklich ist, ist auch nicht müde. Traurigkeit und Depression machen matt und dauermüde. Wenn du also sonst sämtlich Gründe ausschließen kannst, dann arbeite – eventuell mit professioneller Hilfe – daran, deine Energie wiederzufinden.

5

DEIN RHYTHMUS IST DURCHEINANDER. Unser Körper ist ein Gewohnheitstierchen. Er liebt Routine. Immer zur selben Zeit schlafen zu gehen, feste Zeiten, an denen du aufstehst. Wird diese Taktung unterbrochen fühlst du dich müde. Selbst dann, wenn du ausreichend geschlafen hast. Fixe Schlafgewohnheiten sind fast wichtiger als das eigentlich erreichte Schlafpensum.

6

DU TRINKST ZU WENIG. Unser Körper besteht zum Großteil aus Wasser. Gerät unser Flüssigkeitshaushalt aus der Balance, ist Müdigkeit ein erstes, typisches Anzeichen für dieses Defizit. Regelmässiges Trinken ist daher unerlässlich für alle, die sich nicht ständig müde fühlen wollen.