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Warum ein Hund den Kopf schief hält, wenn du mit ihm redest

Es sieht unfassbar süß aus, aber deswegen neigen Hunde nicht ihren Kopf - nein, der Grund ist durchaus praktisch und auch erstaunlich.

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Hund mit geneigtem Kopf
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Im Gegensatz zu vielen anderen Vertretern der Fauna, ist es Hunden möglich, Emotionen wie Wut oder Fröhlichkeit in einem menschlichen Gesicht zu unterscheiden. An unserem Gesichtsausdruck sowie der Art zu sprechen, können unserer tierischen Weggefährten also erkennen, was wir ihnen mitteilen wollen. Zwar natürlich nicht Wort für Wort, aber sie können deutlich unterscheiden, ob man sie lobt, mit ihnen spielt oder mit ihnen schimpft.

Hund mit geneigtem Kopf

Um unser Gefühlsleben im Gesicht gut erkennen zu können, müssen Hunde jedoch ihren Kopf schräg halten, um so ihr eigenes Gesichtsfeld zu erweitern. Denn geradeaus ist meist die Schnauze im Weg und so sehen Hunde nur den oberen Teil des Gesichts ihres menschlichen Gesprächspartners. Wird der Kopf zur Seite geneigt, wird für sie der gesamte Kopf sichtbar und damit die Situation besser deutbar.

Stanley Coren, Professor für Psychologie und Forscher von Hundeverhalten, erläutert dies mit einem simplen Experiment: Halte dir deine geballte Faust vor die Nase. Das so eingeschränkte Sichtfeld zeigt, wie es ist, mit einer Schnauze herum zu laufen.

Und wir lernen: Legt ein Hund also den Kopf zur Seite, dann versucht er quasi dir aufmerksam "zuzuhören".

Hund mit geneigtem Kopf
Thema: Tiere

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