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Warum ihr manchmal Sprachnachrichten verschicken solltet

Wenn ihr Sprachnachrichten auch so nervig findet: Hier entlang! Wir haben 5 Gründe gefunden, wie man sie sinnvoll für sich und andere nutzen kann.

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Warum ihr manchmal Sprachnachrichten verschicken solltet
© iStock

Wir sind hier in der Redaktion geteilter Meinung, was Sprachnachrichten betrifft. Manche senden lieber Nachrichten, wenn's um kurze Anliegen geht und rufen lieber an, wenn Schreiben zu lange dauert. Die anderen finden's zwar toll, nehmen aber selbst keine Sprachnachrichten auf. Die eigene Stimme hören - für viele ein absoluter Graus! Und dann wäre da noch ich, die die Funktion der Sprachnachricht absolut genial findet. Und zwar aus Gründen:

Was hat er da gerade gesagt?

Wir neigen bei der Kommunikation mit anderen oft dazu uns zu überlegen, was wir als nächstes sagen, noch während der andere spricht. Das verhindert, das wir WIRKLICH zuhören. Bei Sprachnachrichten habt ihr die Möglichkeit eurem Gegenüber genau zu folgen. Wollt ihr etwas noch einmal hören oder habt ihr etwas nicht verstanden, könnt ihr euch die Stelle immer wieder anhören. Absoluter PRO-Tipp: Bei Streitgesprächen auf Sprachnachrichten umsteigen!

Schneller geht's nimmer

Ihr seid im Stress, habt 100 Dinge in der Hand und möchtet jemanden nur schnell etwas fragen? Ihr braucht nur einen verdammten Daumen und los geht's. Redet euer Anliegen einfach ins Handy. Ihr braucht weder auf die richtige Schreibweise, noch auf Höflichkeits-Emojis achten. Und wer an dieser Stelle in Gedanken gegen mich argumentiert mit "anrufen würde genau so schnell gehen!", dem sage ich NEIN. Und zwar, weil die meisten von uns bei einem Telefonat Geplänkel und Smalltalk anhängen, obwohl es gerade nur um eine einzige Info geht. Außerdem neigt man dazu, noch länger zu quatschen als es nötig ist, schließlich hat man den anderen ja gerade dran. Telefonieren kostet mehr Zeit, glaubt mir.

Emotionen kommen besser rüber

Wenn ihr auch zu den Personen gehört, die manchmal vielleicht etwas kurz angebunden schreiben, sind Sprachnachrichten eine gute Möglichkeit ein bisschen Herzenswärme oder Witz in die Message zu packen. Es gibt nichts Schöneres, wenn deine beste Freundin einen 10-sekündigen Lacher von sich gibt, den du dir anschließend mehrmals am Tag reinziehen kannst, einfach nur, um dich zu erheitern. Und falls ihr mit jemanden im Klinsch seid, kommen bei Sprachnachrichten weitaus mehr Gefühle rüber als beim trockenen Schreiben. Und wie wir gelernt haben, hört ihr besser zu, wenn ihr euch die Nachricht immer wieder anhören könnt und nicht abgelenkt seid.

Man kann Sprachnachrichten löschen

Ihr schwafelt schon eine Weile wirres Zeug und merkt während der Aufnahme, das euer Anliegen SO NICHT ANKOMMEN wird? Kein Problem. Zieht die Nachricht einfach während der Aufnahme in die Mitte und nach unten. Ein Mistkübel wird auftauchen und euch von eurem Leid befreien. Alles nochmal von vorn. Und falls ihr sie doch abgeschickt habt und alles bereut, was ihr gesagt habt, könnt ihr die Sprachnachricht auch im Nachhinein löschen.

Ihr könnt währenddessen etwas anderes erledigen

Eure Freundin erklärt euch den Verlauf der letzten 12 Stunden, die ihr Leben verändert haben, via 10-Minütiger Sprachnachricht? Ihr müsst nicht mit dem Handy vor eurer Nase gespannt zuhören und in die Luft schauen. Ihr könnt die Kopfhörer reingeben oder die Sprachnachricht lauter drehen und währenddessen etwas anderes erledigen. Zugegebenermaßen könnt ihr das auch, wenn ihr telefonieren würdet. Aber hier tritt Punkt 1 in Kraft. Und vielleicht ist eure Freundin im Stress und ihr hattet noch keine Zeit euch zu treffen oder zu telefonieren. Übrigens: Ihr könnt Sprachnachrichten auch in der Öffentlichkeit anhören. Einfach auf "Play" drücken und das Smartphone ans Ohr halten – die Lautstärke sollte sich sofort umstellen und es sieht so aus, als würdet ihr telefonieren.

Am Ende lasst euch eines gesagt sein: Übertreibt nicht mit Sprachnachrichten! Wenn die andere Person bereits einen Notizzettel braucht, um beim "Zurückreden" auf alles Stellung beziehen zu können, wurde definitiv eine Grenze überschritten.

Thema: Smartphone

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