Ressort
Du befindest dich hier:

Warum langjährige Paare wirklich weniger Sex haben

Alle, die schon einmal in einer Beziehung waren, die länger als ein Jahr hielt, kennen das Phänomen: Anfangs hüpfte man täglich oder gar mehrmals in die Laken gemeinsam, später wird der Sex immer weniger. Aber warum eigentlich?


Langeweile im Bett
© iStockphoto.com

Frisch Verliebte haben jede Menge Sex - aber nach einigen gemeinsamen Jahren zwischen Haushalt und Job schleicht sich oft die Routine ein. Der Sex wird weniger. Bisweilen VIEL weniger. Aber warum eigentlich? Ist es wirklich nur, weil die erste Verliebtheit nachlässt, weil die Liebeshormone sich langsam verflüchtigen? Oder gibt es dafür auch einen anderen Grund? Oder vielleicht sogar mehrere Gründe? Ja, sagt eine aktuelle Umfrage der Online-Arztpraxis Dr. Ed. Dabei haben sich vor allem drei Gründe herauskristallisiert, warum das Verlangen nachlässt:

Deswegen hören Paare wirklich auf, Sex zu haben

1

Müdigkeit
Nach einem hartem Arbeitstag schaffen es die meisten Menschen einfach nicht mehr, quasi noch eine weitere Arbeitsschicht zwischen den Laken einzulegen. Satte 71,5 Prozent aller Befragten wollen im Bett die meiste Zeit lieber schlafen, als Sex zu haben.

2

Schmerzen
Schmerzen direkt beim Geschlechtsverkehr - durch eventuelle Scheidentrockenheit oder auch eine Infektion - , Rückenschmerzen oder sonstige körperliche Probleme vermiesen 12,8 Prozent die Lust auf Liebesspiele. Hier kann jedoch ein Besuch bei Arzt oder Ärztin Besserung verschaffen!

3

Selbstbefriedigung
Selbst weiß man am besten, wie man schnell und sicher zum Höhepunkt kommt. Mit dem Partner oder der Partnerin hingegen klappt es vielleicht nicht so gut. Dann setzen viele lieber auf Eigeninitiative und benötigen danach die körperliche Zweisamkeit oft gar nicht mehr. 9,1 Prozent ziehen es vor alleine Sex statt mit jemandem anderen zu haben.