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Warum wir gerade alle mehr Schokolade brauchen

Ich weiß ja nicht, wie eure Einkaufswägen ausgesehen haben in den letzten Wochen – ach Monaten – aber ein bis fünf Tafeln Schokolade waren bei mir darin ein Fixstarter. Und ich war wohl nicht die Einzige...

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Warum wir gerade alle mehr Schokolade brauchen
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Was uns durch den ersten Lockdown gebracht hat und auch beim aktuell zweiten Durchgang Seelenheil in Rippenform verspricht? Schokolade! Unauffälliger als das berühmte Klopapier wurde auch die Süßigkeit in den letzten Monaten gehamstert, wie uns Wolfgang Stöhr, Geschäftsführer von Ritter Sport Österreich, im Interview gesteht. Und wenn wir schon beim Gestehen sind, wollten wir natürlich von ihm wissen, ob man, ständig umgeben von süßen Versuchungen, diese irgendwann überhaupt noch sehen kann?

WOMAN: Zu unseren persönlichen Hamstereinkäufen gehörte Schokolade: Haben Sie in den letzten Monaten einen Anstieg an Verkäufen feststellen können? Warum denken Sie, dass der Schoko-Konsum so angestiegen ist?
Stöhr: Wir konnten seit März tatsächlich einen erhöhten Konsum bei der Tafelschokolade verzeichnen. Sich gerade jetzt zu Hause mit einer Schokolade einen richtigen Feel Good-Moment zu gönnen, ist auf jeden Fall wichtig, egal ob im Homeoffice oder eben ganz privat auf der Couch!

Ist Schokolade als Seelentröster aber wirklich eine gute Idee?
Stöhr: In vernünftigen Mengen genossen, darf man gerade in der jetzigen Zeit ruhig ab und zu Gaumen und Seele streicheln.

Wenn man ständig mit Schokolade zu tun hat, nascht man dann selbst noch gerne?
Stöhr: Oh ja, auf jeden Fall! Dank unserem riesigen Angebot findet man je nach Vorliebe und Gusto glücklicherweise immer etwas.

Was war die schrägste Kreation, die Sie selbst gegessen haben?
Stöhr: Vor einiger Zeit gab es einmal eine Sorte des Jahres „Tortilla Chips“ mit geröstetem Knuspermais. Diese süß-salzige Kombination war definitiv ein schräges Gaumenerlebnis.

In Zeiten der Klimakrise: Kakaobohnen wachsen ja nicht in unseren Breitengraden und müssen allesamt importiert werden – ein Faktor für den eigenen ökologischen Fußabdruck. Was tut Ritter Sport in dieser Richtung?
Stöhr: Der Kakao ist unser allerwichtigster Rohstoff, daher verwenden wir seit 2018 ausschließlich 100 Prozent zertifiziert nachhaltigen Kakao. Außerdem achten wir bereits seit mehr als 30 Jahren darauf, dass fair und nachhaltig produziert wird, unter anderem durch unsere direkten Partnerschaften mit Kakao-Kooperativen. Daneben gibt es seit 2012 auch unsere eigene nachhaltige Kakaoplantage, EL CACAO in Nicaragua. Wir haben dieses Projekt beim "Gold Standard" eingereicht, einer Organisation, die unter anderem Projekte im Bereich Energie, Aufforstung und Landnutzung zertifiziert – die Zertifikate ermöglichen es RITTER SPORT ab 2022 komplett klimaneutral zu produzieren – wir zählen damit zu den Pionieren in der Branche!

Thema: Schokolade

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