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Warum wir langsamer essen sollten

Essen und genießen lautet das Motto, denn Slow-Eating bringt gleich eine Reihe an Vorteilen mit sich. Hier sind vier!


Warum wir langsamer essen sollten
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Die Kalorienaufnahme hängt nicht nur davon ab, was wir essen, sondern auch wie schnell. Wer sich mehr Zeit für seine Mahlzeiten nimmt, kann im Monat zusätzlich bis zu 2.000 kcal verbrennen. Yuka Hamada vom Tokyo Institute of Technology hat herausgefunden, dass man alle 300 Kalorien etwa 10 Kalorien mehr verbrennt, wenn man genauer kaut. Essen wir langsamer, erreichen Magen und Darm mehr Blut und das Verdauungssystem arbeitet effektiver. Meenah Shah von der Texas Christian University fand darüber hinaus heraus, dass mehrere kleine Portionen unser Verdauungssystem weniger belasten.

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Bekannt sind mindestens zwei Studien, die zeigen, dass man beim Slow-Eating nicht nur mehr Freude spürt, sondern auch Aromen und Texturen von Lebensmitteln besser wahrnehmen kann.

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Eben weil das Sättigungsgefühl erst nach 15 bis 20 Minuten einsetzt, haben Personen mit höherem Ess-Tempo bis zu diesem Zeitpunkt unter Umständen schon wesentlich mehr gegessen. Studien belegen das: Eine Untersuchung, in der die Teilnehmer über einen Zeitraum von acht Jahren begleitet wurden, zeigte, dass die Probanden, die langsamer aßen, nicht so schnell an Gewicht zunahmen wie diejenigen, die sich nur wenig Zeit ließen. Eine weitere Untersuchung zeigte außerdem, dass Schnell-Esser ein erhöhtes Risiko dafür aufweisen, am Metabolischen Syndrom zu erkranken.

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Wer langsamer isst, nimmt seine Mahlzeiten automatisch auch bewusster wahr. Wenn wir das nicht tun, erhält das Gehirn nicht die ausreichenden Informationen, um den Hunger zu befriedigen. Professor Jane Ogden von der University of Surrey hat ein Experiment durchgeführt, in dem bewiesen wurde, dass diejenigen, die sich beim Essen konzentrieren, im Verlauf des Tages weniger naschen.

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