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Diese 7 Sachen ändern sich, wenn ihr zusammenzieht

Es hebt eure Beziehung auf die nächste Stufe: Ihr zieht zusammen. Mach dich schon mal gefasst: Denn ein paar Sachen ändern sich dadurch...

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Diese 7 Sachen ändern sich, wenn ihr zusammenzieht
© iStockphoto

Es gibt die Wunschvorstellung. Und dann kommt die Realität. Okay, das ist jetzt ein wenig arg drastisch formuliert. Aber wenn Paare zusammenziehen, dann ist das eine neue Stufe, die in einer Beziehung erklommen wird. Das kann manchmal auch ein wenig anstrengend sein – und nicht nur die pure Kuschel-Romantik, die man im Hinterkopf hat.

Natürlich war man in den letzten Monaten auch schon ständig beieinander. Da macht es Sinn, zusammenzuziehen. Außerdem hat man das Gefühl, den anderen jetzt wirklich in- und auswendig zu kennen und mit allen Marotten umgehen zu können. Theoretisch. Doch die Praxis hält immer wieder ein paar Überraschungen bereit. Zum Glück kann man sich darauf einstellen...

Was sich verändert, wenn Paare zusammenziehen

1. Du entwickelst manipulatives Talent

Natürlich wird es eure gemeinsame Wohnung – und natürlich sollen sich darin eure beiden Geschmäcker wiederfinden. Es werden also Kompromisse bei der Einrichtung fällig. Trotzdem gibt es ein paar Punkte, die du einfach nicht tolerieren willst. Etwa seinen Altar, den er seinem Fußball-Club errichtet hat. Den brauchst du wirklich nicht im Wohnzimmer. Oder dieser wirklich entsetzlich hässliche Polsterstuhl, den er aber so furchtbar praktisch und "eh noch voll in Ordnung" findet. Jetzt ist es Zeit, dein manipulatives Geschick zu forcieren und in langen Verkaufsverhandlungen deinen Wunsch durchzusetzen...

2. Du wirst toleranter (solltest du zumindest)

Jeder Mensch hat ein anderes Ordnungsempfinden. Du bist vielleicht ein kleiner Monk, ihn stört es überhaupt nicht, wenn die Schmutzwäsche aus dem Wäschekorb quillt oder das Geschirr mal einen Abend stehenbleibt. Merke: Durch ständiges Meckern verschwinden die Sachen auch nicht. Trefft lieber gemeinsam Absprachen über die wichtigsten Punkte in Sachen Ordnung. Und den Rest nimmst du am besten mit Humor.

3. Ihr braucht Entertainment-Programm

Lange Bingewatching-Abende sind herrlich. Aber erstens sind Geschmäcker verschieden (du brauchst jetzt nicht alle Folgen von "Breaking Bad", dir wäre eigentlich ein Abend mit "The Crown" lieber) und zweitens wird der Punkt kommen, an dem ihr euch fragt, warum ihr eigentlich nur mehr auf dem Sofa hängt. Kalkuliere also besser gleich ein, dass ihr auch alternatives Programm braucht. Bücher, Sport oder Besuche bei Freunden. Vielleicht reichen aber auch schon zwei Fernseher ;-)

4. Es wird gemütlicher (in jeder Hinsicht)

Solange ihr nicht zusammen gewohnt habt, hast du dir vor jedem Date die Beine rasiert und dich ein wenig zurecht gemacht. Wenn ihr eine Wohnung teilt, kommt irgendwann der Tag, an dem du die Rasur mal sausen lässt und den gesamten Vormittag im Pyjama rumgammelst. Es ist auch der Tag, an dem du erkennst, dass ein paar pieksige Stoppeln auf den Waden die Liebe nicht mindern. Es ist der Tag, an dem es langsam beginnt, gemütlicher zu werden...

5. Ohrstöpseln und Schlafbrillen werden deine Must-Haves

Zwei Menschen haben nicht unbedingt immer die gleichen Schlafgewohnheiten. Er will noch das CL-Spiel fertig sehen, du brauchst deinen Schlaf. Oder er tendiert zum Schnarchen. Man weiß es nicht – sondern erst, wenn man zusammenzieht und wirklich jede Nacht nebeneinander im Bett liegt. Wenn du draufkommst, dass dein Freund abends noch ewig in sein Smartphone stiert oder sonderbare Geräusche macht, werden Schlafbrille und Ohrstöpsel deine besten Freunde. Aber keine Bange: Nach ein paar Monaten gewöhnt man sich an die Schlafmarotten seines Partners.

6. Du leidest unter Verstopfung

Äh, es ist ein wenig delikat. Auf einmal teilt ihr nicht nur das Bett, sondern auch die Toilette. Und natürlich gacksen wir alle nur Rosenblüten... Weshalb du dich komplett einkrampfst, um nur ja nicht auf der Toilette einen Geruch zu hinterlassen oder laute Pups-Geräusche zu machen. Das führt zu Verstopfungen. Die sind aber leider ziemlich ungesund und auch schrecklich unangenehm. Unser Rat hat wenig mit Raumspray und ständigem geräuschvollem Spülen zu tun, sondern einfach nur mit Entspannung.

6. Du hast furchtbar Heimweh

Nach einigen Wochen des Zusammenlebens wirst du auch mal froh sein, wenn du ein paar Tage ohne deinen Liebsten verbringen kannst. Es ist schon recht eng, wenn man jeden Tag aufeinander klebt. Wenn du aber wirklich ein paar Tage ohne ihn verreist, wirst du bemerken, dass dein Heimweh größer als sonst ist. Dann fehlt nämlich ER, mit all seiner Unordnung und seinem eigentlich doch ganz beruhigendem Schnarchen. "Daheim" ist eben mehr als die vier Wände...