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Was ich beim 4. Kind anders machen würde

Verena Enzenhofer hat drei Kinder - und damit viel Expertise im Mutter-Wahnsinn. Was die Mama-Bloggerin bei einem 4. Kind so alles anders machen würde...

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Was ich beim 4. Kind anders machen würde

Kein Spielzeug mehr. Also: Nicht so viel....

© iStockphoto

Auf die Gefahr hin, dass meine Mutter mir die Leviten liest oder mein lieber Chef ein wirklich ernstes Wort mit mir reden will, sage ich es schon im Vorhinein: Dieser Beitrag ist reine Theorie. Also, würden mein lieber Göttergatte und ich THEORETISCH noch einen weiteren entzückenden und damit unseren vierten Goldschatz bekommen, dann WÜÜÜÜÜRDEEEEN wir einige Sachen (vielleicht) anders machen.

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Krankenhausaufenthalt: Meine neugeborenen Babys, die jeweiligen Krankenhausaufenthalte und unsere Beschwerden könnten einen Roman füllen. Ich fasse mich jedoch kurz: Bei der ersten Maus waren wir zehn Tage im Krankenhaus, beim mittleren Augenstern sieben und bei der dritten Prinzessin vier. Beim vierten Kind würde ich – vorausgesetzt es ist natürlich alles in Ordnung – spätestens am dritten Tag nach Hause gehen wollen. Tür-auf-darf-ich-bitte-den-Boden-wischen-Tür-zu-Tür-auf-ich-mache-nur-das-Bett-Tür-zu-Tür-auf-ich-bringe-nur-etwas-zum-Trinken-Tür-zu nervt… Zu Hause ist es für mich eindeutig stressbefreiter.

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Kein Spielzeug: Schon bei der dritten Prinzessin ist mir aufgefallen, dass wir keine neuen Spielsachen mehr brauchen. Wirklich nicht. Das erste Kind habe ich – wenn ich mich zurückerinnere – schon mit vier Wochen bespaßt. Bei der dritten Maus holte ich aus Zeitmangel die alten Spielsachen erst nach vier oder fünf Monaten aus dem Keller. Und dann trat das Unvorhersehbare ein: Die großen Kinder LIEBTEN und LIEBEN die Rassel, die riesengroßen Bauklötze oder das Klappbuch. Das absolute Highlight ist überhaupt der Lauflernwagen! Für meine Vierjährige und meine Fünfjährige gibt es nichts Schöneres, als ihn vor sich herzuschieben. „Ich geh mit meinen Laufwagen auf Abenteuerreise …“, dröhnt dann durch das ganze Haus. Und: Nicht nur bei meinen Kindern ist er der Renner. Letztens war eine Freundin mit ihrem Sohn (8 Jahre) da, er ist wie ein Wilder mit dem rosaroten Teil durch das Wohnzimmer geflitzt.
Der einzige Nachteil: Wir müssten hoffen, dass es wieder ein Mädchen wird, denn PINK und Co ziehen sich bei uns durch!

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Mehr Platz! Spätestens beim vierten Kind bin ich dafür, dass wir unser Haus ausbauen oder umziehen! Zwei Kinderzimmer sind dann doch relativ wenig! Außerdem bräuchten wir zusätzlich ein Spielzimmer. Derzeit liegen die Spielsachen überall herum. Nicht nur das Wohnzimmer ist langsam und schön schleichend zum Kinderspielplatz mutiert. Mittlerweile haben unsere Süßen auch den Keller, das Badezimmer und das Klo okkupiert. Bitte keine weiteren Fragen!

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Baby led weaning: Beim vierten Kind müsste "Baby led weaning" wirklich funktionieren, ansonsten hätten wir ein gröberes Problem. Da mein dritter Sonnenschein noch immer gerne gefüttert wird, das zweite Engelchen ein Theater macht, weil ich immer auf ihr Wasser vergesse, und die älteste Maus will, dass ich neben ihr sitze, muss das Kind von Anfang an alleine essen. Die anderen verhungern oder verdursten sonst! Ich übrigens auch.

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Wickeln: Nachdem ich jetzt seit über fünf Jahren mit einer viermonatigen Unterbrechung (Pfingsten bis August 2014) ein oder sogar zwei Kinder liegend, stehend, sitzend, tobend, hüpfend oder manchmal auch lachend gewickelt habe, bin ich dafür, dass ich eine wohlverdiente Pause bekomme! Ich liebe Baby-Popos, aber ich will nicht mehr. Diesen Part sollten dann ebenfalls die älteren Geschwister übernehmen. Sie müssten jedoch noch überzeugt und eingeschult werden.

In diesem Sinne ist es vielleicht besser, wir bleiben bei DREI. Theoretisch. 𯉉

Über die Autorin: Verena Enzenhofer ist begeisterte Mutter von drei Mädels (5, 4 und 1 Jahr) und bloggt unter MamaWahnsinnHochDrei Vergnügliches aus dem chaotischen Mama-Leben.

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