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Was deine Attraktivität mit deinen Freunden zu tun hat

Ein symmetrisches Gesicht wird als attraktiv empfunden. Wissen wir. Neu ist, dass auch deine Freundinnen Auswirkungen auf deine Attraktivität haben.

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Was deine Attraktivität mit deinen Freunden zu tun hat
© Instagram/TaylorSwift

Schöne Haut, klare Augen, glänzendes Haar und ein makelloser Teint und ein möglichst symmetrisches Gesicht: Das empfinden die meisten Menschen unterbewusst als attraktiv. Warum? Weil all das Signale für Gesundheit und Jugend sind – und damit ein Garant, dass gemeinsame Kinder bei Weitergabe des Erbguts ebenfalls gesund auf die Welt kommen. Ein Empfinden, das seit Beginn der Evolution in unseren Großhirnen verankert ist.

Eine neue Untersuchung belegt jetzt aber einen Zusammenhang zwischen den Menschen um dich herum und deiner eigenen Attraktivität.

Was deine Freundinnen mit deiner Attraktivität zu tun haben

Die Londoner Royal Holloway University in London veröffentlichte im Fachmagazin Psychological Science eine neue Studie, die belegt: Unser Urteil über die Attraktivität eines Menschen variiert – je nachdem, ob wir ihn alleine sehen oder in einer Gruppe anderer Menschen.

In der Studie bewerteten die Teilnehmer Gesichter erst ohne Kontext, dann auf Fotos neben weniger attraktiven Gesichtern.

In Runde 2 – also mit den Vergleichsgesichtern – wurde es attraktiver eingestuft als zuvor. Die Schönheit eines Menschen liegt also nicht nur im Auge des Betrachters, sondern auch daran, mit wem er sich umgibt.

Und hätte man zuvor eher gedacht, dass besonders schöne Gruppen auch die Individuen schöner wirken lassen, so ist genau das Gegenteil der Fall. Studienleiter Dr. Nicholas Furl: "Ein attraktiver Mensch wie etwa George Clooney wird als Einzelperson heute genauso fesch empfunden wie morgen. Befindet er sich aber in einer Gruppe mit weniger schönen Menschen, dann sticht er besonders heraus – und wir empfinden ihn als noch attraktiver. Umgäbe er sich aber mit lauter grandios aussehenden Männermodels, dann würden wir ihn unterbewusst als weniger attraktiv wahrnehmen. Unsere Untersuchung zeigt, dass die Art, wie wir Attraktivität wahrnehmen, nicht komplett festgelegt ist."

Mit einem Wort: Wir werden an unserer Umgebung gemessen.

Thema: Psychologie

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