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Reizdarm? Dann solltest du das tun!

Durchfall, Blähungen, Verstopfung, Bauchschmerzen. Für Reizdarm-Patienten eine ständige Qual. Welche natürliche Essenz echte Linderung verspricht.

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Reizdarm? Dann solltest du das tun!
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Krampf. Schmerz. Unregelmäßiger Stuhlgang, Verstopfung und Durchfall im Wechselspiel. Wer unter dem Reizdarmsyndrom, dieser Funktionsstörung des Verdauungstraktes, leidet, kennt die Probleme. Und sucht dringend nach Linderung.

Was hilft gegen das Reizdarm-Syndrom

Die gute Nachricht: Es gibt ein ganz natürliches Mittel, das erwiesenermaßen hilft. Denn amerikanische und kanadische Forscher analysierten unterschiedlichste Studien und Untersuchungen, die es rund um das Thema Reizdarm gibt.

Pfefferminzöl lindert die Reizdarm-Beschwerden

Ihr Fazit: Pfefferminzöl, destilliert aus getrockneten Pfefferminzblättern, ist das beste Mittel gegen die Reizdarm-Beschwerden. Dafür verantwortlich ist in erster Linie der Bestandteil Menthol. Die weiße kristalline Substanz sorgt dafür, dass der Einstrom von Kalzium in die Muskelzellen verringert wird. Dadurch entspannt sich eine verkrampfte Darm-Muskulatur. Der Schmerz wird gelindert, Blähungen und Beschwerden wie Durchfall und Verstopfung verschwinden.

Die Substanz, die unter anderem auch in konzentrierter Form als Kapsel erhältlich ist, senkte das Risiko für andauernde Beschwerden um rund 57 Prozent.

Krampflösende Mittel haben die Wahrscheinlichkeit für weitere Probleme in insgesamt 22 Studien im Schnitt um 32 Prozent reduziert, bei Ballaststoffen lag die Rate in zwölf Studien bei rund 13 Prozent. Ihre Ergebnisse haben die Wissenschaftler im „British Medical Journal (BMJ)“ veröffentlicht.

Wie dosiere ich das Pfefferminzöl?

Bei der Therapie des Reizdarmsyndroms mit Pfefferminzöl tritt eine Besserung der Symptome in den ersten zwei Behandlungswochen ein. Das Pfefferminzöl sollte dafür in magenhaftresistenten Kapseln verabreicht werden. Dosierung: 3 x 1 Kapsel täglich. Der Vorteil: Die Kapseln sind magensaftresistent. So kann sich die Wirkung gezielt im Darm entfalten.

Aber Achtung: Pfefferminzöl darf nicht bei Gallenblasenentzündung oder schweren Leberschäden angewandt werden!