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5 Dinge, die ich durch Pornos gelernt habe

Mittlerweile schaue ich mir seit 10 Jahren Pornos an. Dabei habe ich viel gelernt. Hier meine 5 wichtigsten Erkenntnisse aus der Welt von Youporn & Co.

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5 Dinge, die ich durch Pornos gelernt habe

Mein Fazit nach 10 Jahren Pornos schauen...

© istockphoto.com

Die Zeiten, in denen es uns Frauen peinlich war offen zuzugeben, dass wir PORNOS schauen, sind vorbei. Mittlerweile konnte man in Studien sogar herausfinden, dass sich mehr Frauen als Männer regelmäßig Pornos ansehen. Als Mid-Zwanzigerin war der Zugang zu Pornos für mich schon immer einfach. Mittlerweile ist dies ja wirklich ein Kinderspiel. Im Netz wimmelt es nur so von pornografischen Seiten. Nach 10 Jahren Pornos schauen, habe ich eine gespaltene Meinung dazu. Genau wie zu Fast Food. Mehr dazu aber in Punkt Nummer 2!

Ich bevorzuge ECHTEN Sex
In Pornos sehen Frauen immer aus wie perfekte Barbies und Männer sind überall rasiert. Sogar unter den Armen... Alle sehen gleich aus, alle stöhnen gleich, alle machen die gleichen Stellungen. Irgendwie ist das schon richtig langweilig geworden in dieser glatten Porno-Bubble. Ich habe bemerkt, dass ich total auf echten Sex stehe. Ich mag Pornos, in denen die Darsteller nicht perfekt aussehen, auch mal unrasiert sind und nicht wie die Karnickel vögeln. Außerdem: Gefakte Orgasmen sind sowas von unsexy!!!

Pornos sind wie Fast Food
Wenn ich spät von der Arbeit nach Hause komme und zu müde bin mir noch was zu kochen, hole ich mir gerne ein Stück Pizza vom Standl am Schwedenplatz oder ich gehe zu Mc Donalds. Danach bin ich satt und befriedigt. Mit Pornos verhält es sich ähnlich... Ist zwar nichts Besonderes, nicht gerade elegant aber geht eben schnell und der Orgasmus ist garantiert.

Pornos stumpfen einen ab
Ich habe mir tatsächlich schon eine Pornopause auferlegt, weil ich gemerkt habe, dass das Mastubieren ohne Filmchen wirklich schwierig geworden ist. Manchmal ist es auch wichtig wieder die eigene Fantasie zu aktivieren. Früher hat man zum Beispiel an Sex mit dem Ex gedacht oder sich schmutzige Szenen vorgestellt. Je häufiger man Pornos schaut, desto schwieriger ist es auch ohne zu kommen. Wenn du das Gefühl hast, du kannst das nicht mehr: Pornopause!

Ich steh auf Lesben-Pornos
Das war tatsächlich einer meiner "WOW-Momente" im Leben. Als ich merkte: Ich suche spezifisch nach Lesbenpornos. Warum? Weil es mich wirklich antörnt, wenn es zwei Frauen miteinander machen. Und ich scheine dabei nicht alleine zu sein: Eine Umfrage von Pornhub beweist, dass überwiegend Frauen nach "lesbian" suchen. Dies kann man übrigens gleich aufs echte Leben ummünzen. Eine Umfrage des Sextoy-Herstellers Amorelie ergab, dass vor allem Frauen (34%) sich vorstellen könnten, es einmal mit einer Frau zu tun. Bei den Männern sind es lediglich 9%, die gleichgeschlechtlichen Sex reizvoll finden.

Von Pornos bekommt man Komplexe
Wenn man sich nicht immer wieder bewusst macht, dass normale Menschen nicht so aussehen, wie Pornodarsteller, kann dies zu echten Komplexen führen. Ich meine, ganz ehrlich: Die meisten Darstellerinnen haben keine Cellulite, dafür aber einen knackigen Po. Natürlich noch perfekte Brüste (wenn auch gemacht) UND: Sie sehen auch untenrum perfekt aus. Ihre Vagina wie aus Plastik... ABER: Das ist auch ihr Job so auszusehen, stimmt's? Wir lernen: Mit Laufstegmodels und Pornodarstellerinnen sollte man sich nie vergleichen.

Thema: Sex & Erotik