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Was Männer attraktiv macht (laut Wissenschaft)

Schönheit liegt im Auge der Betrachterin. Es gibt aber ein paar Sachen, die einen Mann attraktiver für Frauen machen. Sagt zumindest die Wissenschaft.

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Was Männer attraktiv macht (laut Wissenschaft)

Ryan Gosling: Wir müssen nicht diskutieren. Er ist sexy.

© 2017 Getty Images

Romantische Anziehung ist eine ganz schön komplexe Sache, die die Wissenschaft noch immer nicht restlos durchschaut. Aber, Psycho-Experimente und Analyse sei Dank, haben die Forscher ein immer genaueres Bild darüber, warum wir uns zu einem bestimmten Typus hingezogen fühlen, was einen Mann attraktiv für uns macht.

Wir haben uns einfach mal die Forschungen der letzten Jahre etwas genauer angesehen. Manches davon klingt naheliegend. Anderes völlig absurd. Aber, und wir verraten euch hier gleich mal den positiven Aspekt, nichts auf dieser Liste zieht einen Besuch beim Schönheits-Chirurgen oder einen Besuch beim Psychotherapeuten nach sich....

Studien sagen: Das macht Männer attraktiver

1

WENN SIE ÄLTER SIND. Hahahaha! Herrlich. Um attraktiv zu wirken, sollten Männer ein wenig älter wirken. Sowas können wir uns gar nicht ausdenken, das hat diese Studie der University of Dundee aus dem Jahr 2010 ergeben. Das Gros der befragten 3.770 heterosexuellen Frauen gab an, einen etwas älteren Mann bevorzugen. Die Begründung der Psychologin und Studienautorin Fhionna Moore: "Je finanziell unabhängiger Frauen werden, desto mehr Selbstbewusstsein zeigen sie auch bei der Partnerwahl. Sie fühlen sich dann hingezogen zu älteren Männer, die einen ähnlichen sozialen Status wie sie haben." Hm, man könnte dies auch diametral anders auslegen, aber aus emanzipatorischen Gründen geben wir uns mit dieser Erklärung eigentlich lieber zufrieden.

Ältere Männer sind attraktiv. Die Forscher nennen das den "George Clooney"-Effekt
2

LASS DIR EINEN DREI-TAGE-BART STEHEN. 2013 machten sich Forscher der University of South Wales ebenfalls an die Attraktivitätsforschung. 177 heterosexuelle Männer und 351 Frauen bekamen jeweils vier unterschiedliche Bilder von zehn Männern vorgelegt. Auf einem Bild trugen die Männer Vollbart, einmal dichte Stoppeln, einen leichten Drei-Tage-Bart und auf dem letzten Bild waren sie komplett glatt rasiert. Die Probanden sollten die Attraktivität der Männe beurteilen. Und siehe da: Die Frauen wählten unisono die Männer mit Drei-Tage-Bart. Das Fazit der Wissenschaftler: "Gesichtsbehaarung korreliert nicht nur mit Reife und Männlichkeit, sondern auch mit Dominanz und Aggression. Deshalb finden Frauen das Zwischen-Niveau, den leichten Stoppelbart, am anziehendsten."

Ein leichter Bart wie bei David Beckham gilt als sexy
3

MUSKELN: JA – ABER BITTE NICHT ZU VIELE. Ein Sixpack, trainierte Oberarme: Gegen einen gesunden, sportlichen Körper sagt niemand etwas. Aber wie viel Muskeln sind ZU VIEL? Eine Untersuchung der University of California wollte 2007 genau diese Frage beantworten. 286 Frauen wurden gebeten, sich die Fotos von Männern mit unbekleidetem Oberkörper anzusehen – manche davon extrem durchtrainiert, andere sportlich, die letzte Gruppe völlig unsportlich (Zwischenfrage: Wo kann man sich eigentlich als Probandin für solche Tests bewerben?) . Dann wurden die Test-Teilnehmerinnen gefragt, mit welchen Männern sie sich einen Flirt und mit welchen eine Beziehung vorstellen könnten. Die Ergebnisse zeigten: Je größer die Muckis waren, desto weniger wollten die Frauen eine ernsthafte Partnerschaft mit den Männern in Betracht ziehen. Studienverfasser David Frederick: "Ein durchtrainierter Körper ist ein evolutionäres Signal für gute Gene und Fortpflanzungserfolg. Sind die Muskeln aber zu groß, dann rechnen die Frauen diesen Männern unterbewusst auch Aggression zu. Weshalb sie als Partner für eine echte Beziehung nicht in Frage kommen."

4

SEI FREUNDLICH. Einer der am besten dokumentierten Befunde in der Psychologie ist der sogenannte "Halo-Effekt". Er besteht darin, dass wir anhand bekannter Eigenschaften einer Person auf ihre unbekannten Eigenschaften schließen. Attraktivität, sozialer Status, Auftreten in Gruppen – all das erzeugt einen Eindruck, dem wir sofort andere positive oder negative Eigenschaften zurechnen. Einen schönen Menschen finden wir unterbewusst automatisch auch netter und freundlicher. Der Halo-Effekt wirkt aber auch umgekehrt, wie der Psychologe Scott Barry Kaufmann anhand einer chinesischen Studie von 2014 belegt. Mehr als 100 Studenten sahen sich Bilder von Männern und Frauen an und mussten deren Attraktivität bewerten. Jedes Porträtfoto war mit einem Attribut gekennzeichnet, dass die Persönlichkeit der gezeigten Personen beschreiben sollte. "Freundlich", "Liebevoll" – oder auch negative Beschreibungen wie "Gemein", "Aggressiv". Es zeigte sich, dass die mit positiven Merkmalen beschriebenen Personen durch die Bank als schöner bewertet wurden. Kaufmann: "Attraktivität hat nicht nur mit dem Äußeren zu tun, sondern auch mit der Art, die eine Person zeigt." Mit einem Wort: Sei freundlich - schon giltst du als schöner.

5

BRING UNS ZUM LACHEN. Unterschiedlichste Studien haben erwiesen, dass Frauen sich zu Männer hingezogen fühlen, die sie zum Lachen bringen. Der simple Grund: Humor ist ein Zeichen von Intelligenz. Und damit eine Eigenschaft, die wir gerne unserem Nachwuchs mit in die Gene legen würden. Für ein kleines Experiment erzählte ein Mann in einer Bar seinen zwei Freunden einen Witz, während eine Frau an einem nahegelegenen Tisch saß. Dann wurde der Mann gebeten, sich der Frau zu nähern und sie nach ihrer Nummer zu fragen. In einer anderen Version des situativen Experiments wurde einer seiner Freunde, der dem Witz nur zugehört hatte, angewiesen, dasselbe zu tun. Das Szenario wurde insgesamt 60 Mal wiederholt. Die Frauen wurden anschließend gebeten, die Attraktivität der Männer zu bewerten. Der Witze-Erzähler schnitt drei Mal so gut ab.

Themen: Flirt, Liebe

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