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Was hinter den Sagern des Chefs steckt

Wenn der Boss ins Büro zitiert, stellt sich oft Frage: Was hatte das zu bedeuten? Wir haben für Sie die geheimen Chef-Botschaften entschlüsselt!


Was hinter den Sagern des Chefs steckt

Drückt sich Ihr Chef manchmal kryptisch aus? Können Sie oft nur erahnen, was eigentlich gemeint war? Und: Sind Sie auch bei Lob mal misstrauisch, weil es völlig überraschend kommt? Wir helfen Ihnen, die Meldungen Ihres Bosses richtig zu deuten – und wie man im Job mit Männern spricht …Denn: Erfolg kann man lernen!

Situation 1

Gesagt: "Es geht doch hier nicht darum, jemandem die Schuld zuzuschieben!“

Gemeint: "Aber, ganz subjektiv betrachtet, bin ICH nicht schuld. Sie schon.“

Situation 2

Gesagt: "Wie kommen Sie eigentlich mit dem neuen Mitarbeiter zurecht?“

Gemeint: "Lassen Sie uns ganz ausführlich über alle Kollegen herziehen & erzählen Sie mir den neuesten Tratsch.“

Situation 3

Gesagt: "Ich verstehe Ihren Standpunkt!“

Gemeint: "Er interessiert mich aber nicht.“

Situation 4

Gesagt: "Ich habe eine sehr interessante Aufgabe für Sie!“

Gemeint: "Sie werden heute sehr lange sehr langweilige Dinge bearbeiten.“

Situation 5

Gesagt: "Wie konnte das denn passieren, ich habe doch schon tausendmal gesagt, wie das funktioniert!“

Gemeint: "Vielleicht nicht tausendmal, vielleicht nicht Ihnen, vielleicht hab ich es auch nur gedacht, aber trotzdem …“

Situation 6

Gesagt: "Ihr Arbeitsplatz in unserem Unternehmen ist auf Jahre gesichert!“

Gemeint: "Ihren Job macht in zwei Jahren ein Computer.“

Situation 7

Gesagt: "Wenn Sie noch Infos brauchen, Sie wissen ja, an wen Sie sich bei der jeweiligen Thematik wenden müssen!“

Gemeint: "Hoffe ich doch stark, ich habe nämlich keine Ahnung.“

Situation 8

Gesagt: "Wenn Sie das verhauen, fällt das auf die ganze Abteilung zurück. Und das wollen Sie doch nicht!“

Gemeint: "Wenn Sie das verhauen, fällt das auf mich zurück. Und das will ich nicht.“

Situation 9

Gesagt: "Ich würde das am liebsten selbst machen …“

Gemeint: "… muss aber dringend die Fliesen an der Wand der Kaffeeküche zählen.“

Situation 10

Gesagt: "Egal, Fehler passieren, Schwamm drüber. In ein paar Wochen redet niemand mehr davon!“

Gemeint: "In ein paar Wochen weiß niemand mehr, dass Sie hier gearbeitet haben.“

Situation 11

Gesagt: "Sie sind wirklich großartig!“

Gemeint: "Sie bleiben heute länger im Büro.“

Situation 12

Gesagt: "Wir ziehen hier alle an einem Strang!“

Gemeint: "Ich hier oben, ihr da unten …“ Katharina Domiter

Tipps für eine klare Kommunikation

So kommunizieren Sie als Chefin und als Mitarbeiterin freundlich, klar und direkt:

Direkt. Vermeiden Sie Formulierungen, die Ihre Aussage abschwächen, und verzichten Sie auf Konjunktive und Wörter wie "vielleicht“, "eventuell“ & "eigentlich“.

Rational. Bleiben Sie stets sachlich und ruhig.

Zielgerichtet. Beantworten Sie für sich, was Sie in Ihrer beruflichen Laufbahn noch erreichen möchten, und orientieren Sie sich an Ihren eigenen Zielen. Planen Sie Ihre Karriere!

Ehrlichkeit. Stehen Sie zu Ihren Erfolgen, kommunizieren Sie diese auch. Seien Sie aber auch kritisch sich selbst gegenüber.

Stark. Auch die Körpersprache muss stimmen: Fester Blickkontakt, aufrechte Haltung und eine sichere Gestik überzeugen.

Authentisch. Verbiegen Sie sich nicht um 180 Grad. Das wirkt unglaubwürdig!

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Thema: Karriere