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Micro Greens: Warum jetzt alle danach verrückt sind!

Wenn du ein Foodie bist, dann sind sie dir bereits untergekommen: Micro Greens, die jungen Gemüse-Pflänzchen. Warum die als neues Superfood gelten.

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Micro Greens: Warum jetzt alle danach verrückt sind!
© Instagram/BrightFreshMicroGreens

Spinat? Kohl? Ha! Die klassischen Eisen- und Nährstofflieferanten bekommen jetzt große Konkurrenz. Oder, um genau zu sein: Winzige Konkurrenz.

Denn "Micro Greens" gelten als neues Superfood! Die jungen Pflänzchen von Gemüsesorten wie Brokkoli, Rotkohl oder Radieschen machen sich auf dem Teller nicht nur wahnsinnig hübsch aus, sie verfügen über eine extrem hohe Nährstoffdichte.

Was sind Micro Greens?

Eigentlich sind Micro Greens das erste Stück Pflanze, das aus der Erde ragt – streng genommen jedoch dann, wenn zwei Keimblätter (besser noch drei) vorhanden sind. Das ist etwa nach 10 Tagen der Fall.

Ab diesem Moment verfügt das Pflänzchen über den "Micro Green Status" und besitzt mehr Nährstoffe, Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe (wie zum Beispiel Carotinoide) als ausgewachsene Gemüsesorten.

Warum sind Micro Greens gesünder?

Micro Greens von Rotkohl haben laut Studien zum Beispiel die höchste Konzentration an Vitamin C, die Pflänzchen von Rettich enthalten sehr viel Vitamin E. Warum? Weil die Jungpflanzen extrem viel Power zum Wachsen brauchen. Deswegen ist jetzt der richtige Zeitpunkt zum Ernten und Essen!

Wie verarbeitet man die Micro Greens?

Du kannst die Micro Greens wie einen Salat verarbeiten, dein Omelett damit aufpeppen, einen Smoothie mixen oder sie als gemüsige Beilage zu Fisch servieren. Uns schmecken sie am besten als Frühstücks-Snack: Eine Scheibe Vollkornbrot toasten, dünn mit Frischkäse bestreichen und mit Avocadoscheiben oder Gurken belegen – Micro Greens darüber streuen, fertig!

Thema: Ernährung