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Was deine Sorgen über deine Intelligenz verraten

Schaffe ich die Prüfung? Ist der Backofen ausgeschaltet? Ständig machst du dir Sorgen. Die gute Nachricht: Deine Sorgen sind ein Zeichen für Intelligenz.


Was deine Sorgen über deine Intelligenz verraten

Charlie Brown: Das Musterbeispiel des Dauer-Besorgten

© Peanuts

Ist mein Auto abgeschlossen? Was, wenn ich die Unterlagen für die Präsentation vergesse? Wie soll ich das Geld für den Urlaub auftreiben? Wird mein Sohn jemals die Matura machen? Sorgen. Sorgen. Sorgen. Manche Menschen sind wunderbare Verdränger. Andere sorgen sich nur um wirklich große Probleme. Und dann gibt es die Dauerbesorgten, Menschen, die nächtelang wachliegen und grübeln. Die zweimal ins Badezimmer gehen um zu prüfen, ob der Lockenstab wirklich abgeschaltet ist.

Besorgte Menschen sind intelligenter - zumindest teilweise

Dich nervt diese Angewohnheit? Nun: Die Wissenschaft liefert dir eine wunderbare Ausrede, warum deine Dauer-Sorgen eigentlich positiv auslegbar sind. Denn wie Psychologen der Lakehead Universität in Ontario mit dieser Studie nachweisen konnten, verfügen besorgte Menschen über eine wesentlich bessere verbale Ausdrucksweise – und sind tendenziell auch intelligenter! Yippie!

Der Grund: Wer sich Sorgen macht, kaut im Geiste immer wieder Situationen und die sich daraus ergebenden Optionen durch. Das trainiert nicht nur die Denkfähigkeit, sondern hilft auch, im Ernstfall schneller und fokussierter zu argumentieren und reagieren.

Mit einem Wort: Wir können aufhören, uns Sorgen über unsere Sorgen zu machen. Äh... hab' ich den Lockenstab jetzt wirklich ausgesteckt?

Thema: Psychologie

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