Ressort
Du befindest dich hier:

9 Dinge, die du für eine Freundin mit Krebs tun kannst

Oftmals weiß man nicht, wie man mit jemandem, die oder der die schockierende Diagnose Krebs erhalten hat, umgehen soll. Diese 9 Möglichkeiten zeigen dir - bisweilen ganz praktisch - wie.

von

was du für eine Freundin mit Krebs tun kannst
© Thinkstock

Zunächst sitzt der Schock einmal tief: Eine liebe Freundin von dir hat Krebs. Und man möchte ihr irgendwie helfen und sie in dieser schweren Zeit unterstützen, ist aber unsicher wie! Diese 9 Dinge können dir - und vor allem deiner Freundin - vielleicht helfen, diese Phase durchzustehen und den Kampf gegen die Krankheit gemeinsam zu gewinnen:

1

Besorgungen machen: Alltägliches tritt nun oft in den Hintergrund, darüber hinaus, ist man eventuell auch zu schwach, nach Chemotherapie oder Bestrahlung zum Supermarkt zu marschieren. Frag einfach nach, was in den Kühlschrank gehört, ob sie auf irgend etwas Appetit hat oder was in der Wohnung fehlt. Vielleicht kann man sogar einen abwechselnden Einkaufservice im Freundeskreis organisieren.

2

Botschaften schicken: Man freut sich immer über ein paar liebgemeinte Worte und damit die Gewissheit, dass jemand an einen denkt - seien diese nun per SMS, E-Mail oder Brief versandt.

3

Da sein: Nicht nur nach der schlimmen Diagnose, sondern länger. Denn der Kampf gegen den Krebs ist oft ein sehr langfristiger und alle Beteiligten benötigen einen langen Atem.

4

Im Haushalt helfen: Ähnlich wie beim Einkauf - oftmals ist man zu schwach für diese alltäglichen Pflichten, man lebt aber dennoch gerne in einem sauberen Zuhause, in dem man sich wohlfühlen kann.

5

Recherchieren: Gab es da nicht diese eine neue Behandlungsmöglichkeit? Eine Bekannte hat doch vor kurzem von dieser Koryphäe am Gebiet der Onkologie erzählt? Mach dich schlau, hör dich um, recherchiere im Internet! Erstens weißt du dann ein bisschen besser, was deine Freundin alles erwartet und zweitens entdeckt man vielleicht tatsächlich eine besondere Art der Schmerztherapie, die ihr individuell helfen kann.

6

Zwischendurch blödeln: Man sehnt sich nach Oasen der Leichtigkeit in all dieser Schwere. Daher ist Blödsinn machen definitiv erlaubt und erwünscht. Denn wer lacht und optimistisch bleibt, hat auch die besseren Heilungschanchen!

7

Zuhören: Gleichsam gilt es aber auch, auf die Stimmung deiner Freundin einzugehen und ihr aufmerksam zuzuhören. Es tut einfach gut, sich die Angst von der Seele zu reden - und auch gemeinsam zu weinen.

8

Berühren: Menschliche Berührungen tun uns und sogar unserem Hormonhaushalt einfach gut: Die Hand zu halten, in den Arm zu nehmen, eine sanfte Massage (Achtung - oftmals ist die Haut während den Behandlungen besonders empfindlich) oder auch ein liebevolles Streicheln sorgt darüber hinaus für Nähe.

9

Einfach fragen, was man tun soll oder wie man ihr am besten etwas abnehmen kann. Und darauf bestehen, dass sie nicht bescheiden sein soll und beteuern, dass sie tatsächlich keine Belastung darstellt. Man ist schließlich da um IHR zu helfen.

Thema: Brustkrebs