Ressort
Du befindest dich hier:

#watchyourboobs: Warum wir alle mehr auf unsere Brüste schauen sollten

Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Umso wichtiger ist es, regelmäßig selbst Hand anzulegen. In diesem Sinne: #watchyourboobs

von

#watchyourboobs: Warum wir alle mehr auf unsere Brüste schauen sollten
© Instagram: brustkrebs.at

Eine von acht Frauen in Österreich ist irgendwann in ihrem Leben von Brustkrebs betroffen. Eine heftige Zahl, ja. Da Brustkrebs im frühen Stadium meist keine Schmerzen verursacht, ist es deshalb umso wichtiger, den Dialog zum Thema Früherkennung und Vorsorge zu stärken.

#watchyourboobs, eine neue Brustkrebs-Awareness Kampagne, will genau das fördern: "Wir wollen, dass Frauen (und auch Männer - ja, die sind auch betroffen) auf ihre Brüste schauen und hier zur Enttabuisierung des Themas beitragen!" Miriam, bei der mit 29 Brustkrebs diagnostiziert wurde und die inzwischen wieder gesund ist, erhofft sich viel von der Kampagne: "Brustkrebs ist ein Thema, das alle Altersgruppen betrifft. Dass die Kampagne vor allem jüngere Menschen anspricht, finde ich großartig und innovativ."

Wie sie das schaffen? Neben einem Instagram-Filter, bei dem Brüste Augen machen (gleich HIER ausprobieren), gibt es österreichweit Spiegelbrandings in Lokalen und Fitnessstudios, die dazu animieren, auf seine Brüste zu schauen. Im wahrsten Sinne des Wortes.

Schau auf deine Brüste!

Was das für uns konkret heißt? Wir müssen die Symptome von Brustkrebs wieder vermehrt (oder wann habt ihr zuletzt eure Brust abgetastet - seid ehrlich) im Auge behalten. Dazu zählen beispielsweise Rötungen oder Entzündungen der Brust, Formveränderungen und Verhärtungen des Gewebes. Eine rechtzeitige Früherkennung ist gerade deshalb von so großer Bedeutung, weil es dank intensiver Forschung und Entwicklung mittlerweile große Behandlungsfortschritte gibt.
HIER haben wir 12 Anzeichen für euch aufgelistet, die auf Brustkrebs hindeuten.
HIER wiederum 6 Brustkrebsmythen, die so einfach nicht stimmen...

Werde "Boobschafterin" oder "Boobschafter"

Auf brustkrebs.at findet ihr noch mehr Infos zum Thema – unter anderem auch, wie du eine Selbstuntersuchung deiner Brüste durchführen kannst. Beachte aber bitte, dass ein solches Selbstabtasten nie die regelmäßige ärztliche Untersuchung ersetzt!

Autorin überlebt Brustkrebs und teilt ihre besten Lektionen für ein gutes Leben

9 Dinge, die du für eine Freundin mit Krebs tun kannst

Und noch ein besonderes Goodie haben sich die KollegInnen von #watchyourboobs ausgedacht: Die Brunch-Location Sneak In im siebten Wiener Gemeindebezirk wird mit Kampagnenauftakt zur #watchyourboobs -Gallery und -Boutique. Für die Aktion werden nämlich "BoobschafterInnen" gesucht. Um neben Promis wie Vera Russwurm, Peter Windhofer oder Mireille Ngosso "BoobschafterIn" zu werden und eines der limitierten "BoobschafterInnen"-Shirts oder Pop-Sockets zu ergattern, muss ein Foto mit dem #watchyourboobs -Filter auf Instagram gepostet werden und dieses dann im Sneak In hergezeigt werden. Gutes tun und auch noch belohnt werden? Finden wir gut!