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Web-Alltag: 6 Regeln

Burnout-Coach Lisa Tomaschek-Habrina (ibos.co.at) weiß, wie Online-Detox langfristig gelingt.

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Web-Alltag: 6 Regeln
© Jupiterimages/BananaStock/Thinkstock
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Mal nicht erreichbar sein. Handyfreie und laptopfreie Zeiten bewusst in den Alltag einplanen. Beim Sport oder Spazierengehen bleibt das Handy etwa fix zuhause. Burnout-Expertin Lisa Tomaschek-Habrina hält fest: "Nicht jede Nachricht muss binnen zwei Minuten beantwortet werden. Am Anfang scheint das schwer, bis man sich an die Nichterreichbarkeit gewöhnt hat." Und wann sollte man noch abschalten? "Während Besprechungen, Seminaren oder Treffen mit Freunden. Konzentrieren Sie sich ungestört darauf, was im Moment wichtig ist. Sollte in jener Zeit jemand etwas Dringendes benötigen, kann er auf die Mobilbox sprechen."

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Traditionelle Kommunikationsmittel aufgreifen. Wie wäre es, wenn du anstatt von SMS oder E-Mail wieder einmal einen Brief oder eine Postkarte verschicken würdest? Und: "Anstatt abends im Bett noch die jüngsten Neuigkeiten aus dem Internet aufzusaugen, lesen Sie doch lieber ein gutes Buch oder die Zeitung. Im Schlafzimmer herrscht ab sofort ein Verbot für Handys, Laptops und Tablet-PCs!"

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Auf Gesundheit achten. Das Blaulicht aus dem Computer verstärkt den Abbau von Melatonin, welches wir jedoch für einen gesunden Schlaf brauchen. Die Expertin weiß Hilfe: "Unter justgetflux.com kann man sich ein Tool herunterladen, das sich bei Sonnenuntergang einschaltet und das Blaulicht aus dem PC filtert."

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Den "Digital-Free-Day" einführen. Gönne dir regelmäßig eine kleine Online-Auszeit. Verzichte jede Woche einen Tag lang auf sämtliche digitale Hilfsmittel: "Das bringt eine sichtliche Entschleunigung, Ruhe und Konzentration auf das Hier und Jetzt. Noch besser wäre es, das ganze Wochenende abseits der Online-Welt zu verbringen."

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Wecker stellen. Begrenze deine Zeit im Netz. Ein simpler Tipp von Lisa Tomaschek-Habrina hilft: "Wenn Sie eine Internetrecherche durchführen, lassen Sie sich nach mindestens einer Stunde durch einen Wecker unterbrechen. Danach mal kurz eine Pause einlegen …" Wenn du gerade konzentriert bei der Arbeit bist, solltest du Mailprogramme & Co gleich ganz schließen, damit du nicht ständig davon abgelenkt wirst.

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Warten lernen. Die Digital Natives sind an die ständige Verfügbarkeit von Information und Kommunikation gewöhnt. Ein Knopfdruck genügt. Tomaschek-Habrina: "Sie haben verlernt zu warten. Doch der ständige Gebrauch von moderner IT führt zu Störungen von Konzentration und Merkfähigkeit."

Thema: Psychologie

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