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Dieses Gemälde besteht aus Webcodes & sieht je nach Internetbrowser anders aus

Willkommen in der Zukunft, wo Gemälde durch das Netz geistern, die wie gemalt wirken, aber vollends aus Webcodes gemacht sind. Und dieses Bild sieht ja nach Webbrowser anders aus.

von

pure francine
© Diana Smith

Programmiererin Diane Smith begeistert seit einiger Zeit die Web-Nerds mit ihrem Gemälde "Pure CSS Francine". Nicht, weil sie das Porträt einer jungen Frau mit geschlossenen Augen oder ihren Füßen oder gar in einem Bildbearbeitunsgprogramm digital gezeichnet hat. Sondern, weil es sich dabei eigentlich gar nicht um ein "klassisches" Bild handelt. Es ist nämlich die pure Abbildung eines programmierten Webcodes.

Wir wollen euch nicht mit technischen Details ermüden, aber damit ihr jetzt diesen Artikel sehen, beziehungsweise lesen könnt, braucht es im Hintergrund einen Code, der in diversen Programmiersprachen geschrieben wurde. Allen voran CSS und HTML, die dem Browser einflüstern, wie er eine Webseite anzuzeigen hat.

Diane Smith hat ihr Bildnis so programmiert, dass es je nach Webbrowser - Firefox, Chrome, Internet Explorer usw. - anders aussieht. Das ist deshalb so, weil jeder Browser den Code anders liest und dann anders darstellt. Wenn man Francine etwa in einem alten Browser wie Netscape Navigator betrachten möchte, hat man plötzlich ein kubistisches Gemälde vor sich:

Und in einer alten Version des Browsers Opera sieht die junge Frau etwas abgehackt aus:

Wer Francine auch gerne in verschiedenen Browser anschauen möchte (die meisten von uns haben ja mindestens zwei am PC oder Laptop) kann das hier tun!

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Thema: Internet-Hype

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