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Weckruf für die Schönheit

Sprödes Haar, trockene Haut und ein fahler Teint sind die letzten Spuren vom Winter - die müssen zum Frühlingsbeginn aber weg! Unser Beauty-Plan hilft dir dabei.

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Weckruf für die Schönheit
© yuriyzhuravov/iStock/Thinkstock

Gesicht.

Kurs-Korrektur. Die besonders eisigen Tage, an denen man den Teint mit dicken Cold Creams schützen musste, sind nun vorbei. Und auch das Peeling-Verbot ist wieder aufgehoben. Für eine rosige, frühlingsfrische Ausstrahlung soll sogar wieder gepeelt werden - doch maximal zwei mal pro Woche. Doch bevor es ans Abrubbeln der Wintermüdigkeit geht, ist die Reinigung das A und O! Wichtig: Die sensible Augenregion immer zuerst abschminken. Dafür zwei Wattepads mit ölhaltigem Cleanser durchtränken, die Augen schließen und Pads für zehn Sekunden andrücken. So lösen sich die Wachse in Mascara und Eyeliner am besten. Dann erst folgt das restliche Gesicht: Hier wählen Sie idealerweise einen cremigen Reinigungsschaum, der auf die feuchte (!) Haut einmassiert wird. Wichtig: Lassen Sie keinen Millimeter aus - der Cleanser sollte auf dem ganzen Gesicht, unter dem Kinn und entlang des Haaransatzes eingearbeitet werden, damit erst gar keine Unreinheiten entstehen können. Eine kurze Einwirkzeit von etwa 10 Sekunden ist Pflicht, erst danach gründlich mit lauwarmem Wasser abwaschen. Zweimal pro Woche ist auch ein mildes Peeling angesagt - vielleicht am Mittwoch? Denn laut einer Studie sehen Frauen gerade an diesem Wochentag am schlimmsten aus. Tipp: Bei einer weniger sensiblen Haut sorgt auch der tägliche Einsatz einer elektronischen Gesichtsbürste für ein strahlendes Hautbild. Gegen den gräulichen Film auf der Haut helfen außerdem Masken, die durchfeuchtend und zellerneuernd wirken. Achten Sie dabei auf Inhaltsstoffe wie etwa Honig - er wirkt entzündungshemmend, hilft bei Unreinheiten und macht die Haut geschmeidig weich. Einen Feuchtigkeitskick verpassen hingegen Masken mit Algen - danach wirkt der Teint gleich wieder schön prall!

Haare.

Pampering. Ständige Temperaturunterschiede und die dicke Wollmütze sind im wahrsten Sinne des Wortes eine aufreibende Sache fürs Haar - vor allem für die Spitzen! Diese Strapazen entziehen der Mähne extrem viel Feuchtigkeit, weshalb sie sich jetzt noch trockener anfühlt und anfälliger ist für Spliss. Kostbare Öl-Pflege und Haarmasken sind die beste Lösung, aber beim Pampering mit Öl bitte beachten: Das Öl entweder nach dem Waschen ins noch feuchte Haar einmassieren und mit einem Handtuch umwickeln (der Thermo-Effekt verstärkt die Pflege-Wirkung). Oder als Stylinghilfe täglich verwenden und dabei vor allem die Spitzen gut damit verwöhnen. Zwei- bis drei Mal wöchentlich ist auch eine Haarmaske top, um störrische Mähnen seidig-weich zu pflegen. Wer glaubt, dass Haare dadurch fettig werden, irrt sich. Tipp: Maske nur auf die Längen und Spitzen auftragen, nicht auf den Ansatz! Und: Nach der Wäsche die Mähne idealerweise lufttrocknen lassen oder beim Föhnen eine kühlere Stufe verwenden.

Körper.

Fitness-Studio. Das Problem "raue Winterhaut“ ist mit ein wenig Zeit recht einfach gelöst. Tipp: Nehmen Sie ein warmes Bad, zB. mit Mandelöl (Inderinnen schwören darauf) und rubbeln die Haut dazwischen mit einem Peeling ab. Danach gut mit einer reichhaltigen Pflege eincremen - und der Body fühlt sich weich an wie Samt! Ungemein schwieriger gestaltet sich jedoch das Loswerden von fiesen Dellen, also Cellulite… Hier ist eine umfassendere Pflege nötig, denn erste Resultate zeigen sich nämlich erst Wochen später. Darum ist jetzt der perfekte Zeitpunkt für eine Kampfansage - so gibt’s im Sommer einen sichtbar glatten Erfolg! Die wichtigsten Regeln dazu: 1. Machen Sie regelmäßig Wechselduschen. Sie regen die Durchblutung effektiv an und sorgen für straffere Haut! 2. Cremen Sie die Problemzonen täglich morgens und abends mit einer Cellu-Pflege ein. Der meist eingebaute Wirkstoff ist hier Koffein, er wirkt entschlackend und glättend. Außerdem gilt Retinol (eine Form von Vitamin A) als ein starkes Mittel gegen Orangenhaut. Das essentiellste ist jedoch: Beim Eincremen die Haut mit den Fingern zupfen, sodass sie leicht gerötet ist - auch das dient der Durchblutung und somit dem Abbau von Cellulite. Tipp: Bei stärkerer Cellu kann auch eine Lymphdrainage, bei der Profis die Haut mit Saugbewegungen bearbeiten, sehr hilfreich sein. Eine erfolgversprechende Alternative ist das Behandeln mit Radiofrequenz - die dabei entstehende Hitze strafft zusätzlich. Die 3. Glatte-Haut-Regel: Trinken Sie genügend Wasser und machen Sie regelmäßig Sport - denn wo Muskeln sind, kann sich kein Fettgewebe breitmachen! Auch eine basische Ernährung wirkt Wunder - und spezielle Superfoods wie Goji-Beeren sowie Grüner Tee sind top für schöne Haut.

Themen: Haare, Pflege