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Weihnachten mal anders: Heiligen Abend feiern sie trotzdem. Aber eben auf ihre Art.

Auf die Geschenke möchte ich nicht verzichten“, lacht Inga Witte, 20, Studentin. „Das finde ich schon ganz nett. Ich überlege mir auch, womit ich meiner Familie und meinen Freunden Freude machen kann.“


Weihnachten mal anders: Heiligen Abend feiern sie trotzdem. Aber eben auf ihre Art.
© Stemmer

Seit Inga in Wien studiert und nicht mehr bei ihren Eltern wohnt, hat Weihnachten für sie eine neue Bedeutung bekommen. „Ich fahre sehr selten nachhause, deshalb ist das Weihnachtsfest wirklich eine gute Zeit, um mit meiner -Familie zusammenzukommen und danach alle Freunde von früher zu treffen. Man braucht sich nicht extra zu verabreden, weil wir sowieso alle spätestens um 22 Uhr losziehen.“

Auch Julian Zimmermann, 24, der Marketing und Sales fertig studiert hat und auf Jobsuche ist, sowie die beiden Studenten Insa Schmäschke, 25, und Markus Stadlmayr, 22, freuen sich schon auf einen „gemütlichen und kurzen Abend bei den Eltern – mit allem, was halt so dazugehört“. Und auch sie schwirren nach familiärem Kuschelfeeling ab in eine weihnachtsfreie Zone.

Weihnachtsmüde. Der Rummel rund um Weihnachten nervt die Jugend. Man trifft sich mit den Freunden in der Disco, in der Stammkneipe oder bei Leuten, die eine Party steigen lassen. „Nach Wochen der Dauerberieselung bin ich wirklich froh, wenn ich keine Weihnachtsmusik mehr hören muss“, sagt Markus. Die Internet-Generation, die die „stills-te Zeit im Jahr“ sowieso nur noch vom Hörensagen kennt und aufgewachsen ist mit dem Weihnachtsrummel, der mittlerweile schon im November losgeht, hat zu dem ursprünglich christlichen Fest keinen Bezug mehr. So ist für jeden zweiten Österreicher unter 30 Jahren laut einer aktuellen Imas-Umfrage Weihnachten in erster Linie ein Brauchtum. Und nur noch 32 Prozent der Befragten in dieser Altersgruppe bringen Weihnachten in einen Zusammenhang mit der Religion. In der Altersgruppe ab fünfzig verhält es sich genau umgekehrt.

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