Ressort
Du befindest dich hier:

6 Lebensmittel, die du immer im Kühlschrank haben solltest

Du möchtest dich gerne gesünder, ausgewogener ernähren? Wir haben einen Experten gefragt, welche Lebensmittel du immer im Kühlschrank haben solltest.

von

6 Lebensmittel, die du immer im Kühlschrank haben solltest
© Instagram/Natalieoffduty

Wir wissen ja nicht, wie es euch geht: Aber wir sind absolute Gusto-Shopper. Im Supermarkt bilden wir uns plötzlich ein, dass wir dringend Räucherforelle und Avocados brauchen. Oder massenhaft Käse. Oder Tiefkühl-Lasagne.

Und dann, nach ein paar Tagen, kommen wir drauf, dass wir viel zu viel von einer Sache gekauft haben – aber nichts wirklich, womit wir eine gescheite Mahlzeit zubereiten können. Vor allem keine gesunde, ausgewogene.

Wir haben uns also mal bei Ernährungsexperten umgehört und sie gefragt, welche gesunden Lebensmittel man immer im Kühlschrank sollte.

1

FRISCHEN SALAT. Salat schmeckt lecker. Salat ist kalorienarm. Salat ist extrem gesund: Je mehr Salat und rohe Gemüse die 17.500 Teilnehmer einer im Journal of the American Dietetic Association veröffentlichten Ernährungsstudie zu sich nahmen, desto mehr Vitamin C, Folsäure, Vitamin E, Lycopin, Eisen und Betacarotin fanden sich in ihrem Blut – die perfekte Gesundheitsvorsorge. Und Salat lässt sich in tausenderlei Variationen zubereiten. Er ist eine perfekte Basis für gesunde Gerichte: Neben einem klassischen Salat kannst du das Grünzeug auch als Smoothie weiterverarbeiten oder ihn zur Pasta beifügen.

2

DUNKLE SCHOKOLADE. Bestimmte Darmbakterien verarbeiten Bestandteile der dunklen Schokolade zu Stoffen, die sich äußerst positiv auf deine Gesundheit auswirken, ergab diese Untersuchung der Louisiana State University. Dunkle Schokolade kann also helfen den Blutdruck senken, Entzündungen hemmen und das Risiko für Schlaganfall mindern. Besonders positiv ist der Effekt, wenn man sie in Kombination mit Granatäpfeln oder Acai-Beeren isst.

3

GRÜNE ÄPFEL. Alle Apfelsorten sind sehr gesundheitsfördernd, doch die grünen sind ganz besonders empfehlenswert. Sie sind reich an Proteinen, Vitaminen, Mineralien und Ballaststoffen und helfen bei Verdauungsproblemen, bei schlechten Cholesterinwerten, zur Regulierung des Blutzuckerspiegels und Verbesserung des Appetits. Ein grüner Apfel auf nüchternen Magen hilft auch beim Abnehmen. Da Äpfel sehr kalorienarm sind (kaum 80 Kalorien pro Frucht) und viele Ballaststoffe enthalten, kannst du damit den Hunger morgens stillen. Ein Apfel allein ist natürlich nicht ausreichend – ein Vollkornbrot und ein weiches Ei dazu und dein Frühstück ist perfekt.

4

KEFIR. Das probiotische Getränk Kefir wirkt Wunder für unsere Gesundheit, stärkt das Immunsystem und beeinflusst die Darmflora positiv. Kein Wunder, dass die Kaukasier schon seit hunderten von Jahren auf das sogenannte "Getränk der Hundertjährigen" schwören. ußerdem soll Kefir gegen chronische Müdigkeit, bei Nervosität und Schlafstörungen helfen. Das ist aber lange nicht alles: Bei Allergien, Erkrankungen der Leber, Gallenblase, Herzerkrankungen, Magengeschwüren und Darmkrämpfen ist Kefir ebenfalls wirksam. Für die erstaunliche gesundheitliche Wirkung von Milchkefir sind die Kefirpilze verantwortlich.

5

PROTEINE: HUHN, EI ODER LACHS. Warum gelten Proteine neuerdings als der Fettkiller, die jede Diät entscheidend nach vorn bringt? Studien zeigen: Proteine werden im Gegensatz zu Kohlenhydraten und Fetten nicht auf dem schnellsten Weg in den Fettdepots gespeichert, sondern primär als Bausubstanz für Körperzellen, Muskeln, Haut, Haare, Enzyme oder Hormone genutzt. Und noch besser: Überschüssige Proteine werden nicht gespeichert, sondern führt zur sogenannten Thermogenese, wird also einfach verheizt. Jeder kennt sicher den Hitzeschub während einer üppigen Mahlzeit. Bei Proteinen ist dieser Effekt am größten. Proteine liefern dir Ei, Lachs oder auch gekochte Hühnerbrust.

6

VOLLKORN. Vollkornprodukte schützen vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs, Diabetes, Infektionskrankheiten und vorzeitigem Tod. Das zeigte sich bei der Auswertung von 45 Studien mit unterschiedlichen Krankheitsschwerpunkten, die im British Medical Journal veröffentlicht wurde. Aber Achtung: Wer ein Knuspermüsli auswählt, verzehrt möglicherweise neben Weizenkeimen vor allem Zucker, aber kein Vollkorn. Auch in dunklen Brötchen muss kein Vollkornmehl drin sein, wenn Kerne oben drauf kleben! Also darauf achten, dass es wirklich Vollkornprodukte sind.

Thema: Ernährung