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Welcher Lauftyp bist du?

Wem es beim Wort "Laufen" die Nackenhaare aufstellt, ist noch nie richtig gejobbt. Wir verraten, welche Lauftyp du bist – und geben Motivations-Tipps!

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Welcher Lauftyp bist du?

Welcher Lauftyp bist du?

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Es gibt die Schnellen und die Langsamen, diejenigen, die lieber drinbleiben, und solche, die es stets nach draußen zieht: Zu welchem Typ Läufer man gehört, lässt sich oft schon am Charakter erahnen. Energiegeladene Menschen etwa sind eher Sprinter und keine gemütlichen Jogger .

Optimal wäre natürlich, abzuwechseln. Aber egal, wie schnell man läuft oder wie lange, wichtig ist, dass man sich dabei wohlfühlt! Um zu zeigen, dass es für jede(n) Sportwillige(n) den passenden Laufstil gibt, stellen wir vier Typen vor. Einfach schauen, in welchem du sich wiederfindest - und loslaufen!

Die vier Lauftypen:

Typ 1: OUTDOOR
Es macht dir Spaß … im Wald oder Park zu laufen. Frische Luft hilft dir, deine Energiereserven aufzutanken. Dabei ist es egal, ob du zwanzig Minuten oder eine Stunde unterwegs bist. Das Motto: Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung.

So bleibst du dran: Das Gelände wechseln: Gras, Kiesel und Erdboden fühlen sich anders an als Beton und bringen Abwechslung. Außerdem werden auf verschiedenen Böden auch unterschiedliche Muskeln trainiert. Auf wetteradäquate Kleidung achten: Lieber eine Schicht weniger als zu viel, dann wird’s nicht zu heiß. Tipp: Mit Lauf-App inkl. GPS (z. B. Runtastic bei iTunes, gratis) weiß man immer genau, wo man ist und bekommt eine Info zu Kilometern und Zeit.

Typ 2: KONDITION
Es macht dir Spaß … lange Strecken zu bewältigen. Du hast eine gute Kondition und stresst dich beim Laufen nicht. Beim Sport suchst du Ruhe, möchtest nachdenken und läufst am liebsten alleine.

So bleibst du dran: Öfter mal die Route wechseln. Wer nicht weiß, wohin: Im Internet posten LäuferInnen ihre Strecken (z. B. jogmap.de, runnersworld.de ). Wer länger als eine Stunde unterwegs ist: Wasser mitnehmen. In einem Laufgürtel verstaut, bleiben die Arme frei und die Trinkflaschen gut erreichbar. Nach einem langen Lauf einen Tag pausieren, damit sich die Muskeln erholen können. Tipp: Vielleicht doch mal eine gleichgesinnte Freundin mitnehmen, beim Tratschen schwinden die Kilometer nur so dahin.

Typ 3: SPRINTER
Es macht dir Spaß … kurze Distanzen zu laufen. Du bist energiegeladen, ehrgeizig und unruhig, versuchst ständig, deine eigene Zeit zu schlagen. Beim Laufen kannst du perfekt abschalten und dich auspowern.

So bleibst du dran: Es muss nicht immer nur die Gerade sein: Für neue Impulse sorgt etwa ein Treppenlauf oder Bergsprint. Auch die Anmeldung zu einem Wettkampf bringt Motivation. Um die Kondition zu steigern, eignet sich ein Intervalltraining perfekt. Der Wechsel zwischen kurzen Belastungs- und längeren Erholungsphasen stärkt (durch bessere Durchblutung) sogar die geistige Kraft: dafür abwechselnd 300 m sprinten und 1 Min. gemütlich joggen.

Typ 4: INDOOR
Es macht dir Spass … unabhängig und flexibel zu sein. Daher ist das Laufband-Training deine Wahl. Drinnen kann dir weder Wetter noch Tages- und Nachtzeit etwas anhaben.

So bleibst du dran: Im Fitnesscenter gibt es meist TV - am besten Nachrichten oder einen Film anschauen. Da die Geräte ein Pult für Bücher haben, ist auch Lesen möglich. So vergeht die Zeit wie im Flug, und man wird ganz nebenbei fit. Steht das Laufband zuhause, spart man sich sogar noch die Fahrt in den Club und kann je nach Laune trainieren.

Themen: Laufen, Fitness