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Welcher Yoga-Stil passt zu mir?

Yoga ist Yoga? Falsch! Für jedes Bedürfnis ugibt es einen anderen Yoga-Stil. Ob Selbstfindung oder Fitness – die fünf wichtigsten Stile im Überblick..


Welcher Yoga-Stil passt zu mir?

Selbstfindung oder Fitness: Für jedes Bedürfnis gibt es den passenden Yoga-Stil

© Thinkstock/iStock/AnnaKandelaki
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ASHTANGA: Ashtanga-Yoga ist eine sehr dynamische und kraftvolle Art des Yoga und wird deshalb in Fitness-Studios häufig als Power-Yoga angeboten. Die einzelnen Asanas werden mittels fließender Bewegungen miteinander verknüpft und folgen einem strikten Ablauf. Diese Form ist daher für Praktizierende geeignet, die Kraft und Ausdauer trainieren wollen. Verbunden mit einer kontrollierten Atmung entsteht dabei zusätzlich ein Zustand der Meditation.

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BIKRAM-YOGA: Hier ist Schwitzen angesagt: In dem bis zu 40 Grad Celsius heißen Raum wird eine immer gleiche Abfolge von 26 Yoga-Übungen je zweimal ausgeführt. Durch die hohe Temperatur werden die Muskeln geschmeidiger und dehnbarer. Zudem wird der Stoffwechsel angeregt, der Körper kann alle Schadstoffe ausschwitzen. Ideal für Personen, die ihren Körper entschlacken wollen und keine Scheu vor dem Schwitzen haben. Durch die hohe Temperatur ist Bikram-Yoga allerdings nicht für Menschen mit Herz- Kreislauf-Problemen geeignet.

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HATHA-YOGA: Hatha-Yoga ist der Klassiker schlechthin. Körperliche Übungen, kombiniert mit Entspannungs- und Meditationseinheiten kräftigen Muskeln und Organe und sorgen für einen tiefenentspannten Geist. Wer weniger seinen Körper trainieren will und mehr auf Stressbewältigung setzt, für den ist Hatha-Yoga ideal.

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HORMON-YOGA: Hormon-Yoga richtet sich gezielt an Frauen. 14 dynamische Übungen helfen, den Hormonhaushalt zu harmonisieren. So sollen die Bewegungsabläufe und Haltungen bei unerfüllten Kinderwünschen helfen. Gezielte Atem- und Entspannungstechniken helfen außerdem bei Beschwerden während der Wechseljahre, stärken das Abwehrsystem und lindern Menstruationsbeschwerden.

IVENGAR-YOGA: Hier geht es verstärkt um die präzise Ausführung der einzelnen Asanas. Diese penible Genauigkeit ist geeignet für Fortgeschrittene, die ihre Ausführungen perfektionieren möchten. Aber auch für Anfänger ist Iyengar-Yoga sinnvoll. Unter Zuhilfenahme von Gurten, Klötzen und ähnlichem werden die Übungen an das jeweilige Können angepasst. Wer seine Haltung verbessern und ein Feingefühl für den eigenen Körper entwickeln möchte, ist hier genau richtig.

Yoga: Für jeden etwas

Natürlich gibt es noch zahlreiche weitere Yoga-Stile. Aus den Yoga-Basics entstehen kontinuierlich immer mehr Trend-Formen mit anderen Zielsetzungen. So ist für jeden etwas dabei.

Neugierig geworden? Als Neuling kannst du auf Sofimo.de alles über Yoga erfahren. Als fortgeschrittener Yogi solltest du dich einmal trauen, andere Formen auszuprobieren und so deinen Horizont zu erweitern. Denn ein Perspektivenwechsel kann völlig neue Erkenntnisse bringen.

Thema: Yoga