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Wen bei der EU-Wahl wählen? Wahlkabine.at ab sofort online!

Du hast keine Ahnung, wem du heuer bei der EU-Wahl am 26. Mai deine Stimme geben sollst? Dann haben wir gute Nachrichten: Die Online-Entscheidungshilfe "Wahlkabine" steht ab sofort zur Verfügung!

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Wen bei der EU-Wahl wählen? Wahlkabine.at ab sofort online!
© iStock/narvikk

Wir wagen zu behaupten: Es ist wirklich keine leichte Entscheidung, wen man bei der bevorstehenden Wahl zum EU-Parlament wählen soll. Dabei haben aber gleichzeitig viele das Gefühl, dass es diesmal besonders wichtig ist, wählen zu gehen. Aber: Wem seine Stimme geben? Wofür stehen die einzelnen KandidatInnen eigentlich? Wer hat überhaupt Chancen, einen Sitz im EU-Parlament zu ergattern?

Abnehmen kann einem diese Entscheidung natürlich niemand - aber es gibt ab sofort immerhin eine Entscheidungshilfe: Die Wahlkabine! Auf der Online-Plattform www.wahlkabine.at kann man sich durch einen Fragenkatalog klicken und durch die eigenen Antworten die eigene Präferenz und die Übereinstimmung mit den antretenden Parteien bzw. KandidatInnen überprüfen. Man beantworten per Mausklick eine Liste von rund 25 Fragen zu aktuellen Themen und erhält anschließend eine detaillierte Übersicht, wie diese Fragen von den Parteien beantwortet wurden. Die Fragen wurden von einem Redaktionsteam erarbeitet, das sich aus (Politik-)WissenschaftlerInnen und JournalistInnen zusammen setzt.

Faktenbasierte Infos vs. emotionale Konflikte

Die Wahlen zum Europäischen Parlament sind wahlkabine.at ein besonders Anliegen, vor allem wegen der traditionell geringen Wahlbeteiligung bei Europa-Wahlenm heißt es in einer Aussendung von wahlkabine.at. Dabei waren die Themen, die uns auf EU-Ebene bewegen doch recht präsent in den Medien: Etwa der BREXIT, die europäischen Außengrenzen oder die Beschlüsse zum Thema Urheberrechte inkl. Uploadfilter haben polarisiert. Hier sieht wahlkabine.at seinen Auftrag deutlicher als je zuvor darin, emotionalisierten Konflikten faktenbasierte und thematisch breit aufgestellte Information entgegenzustellen.

Erstmals via Crowdfunding finanziert

Dabei war es alles andere als sicher, dass überhaupt eine Wahlkabine für die EU-Wahl 2019 zustande kommt: Wegen der immer schwieriger gewordenen Förderungssituation entschied sich wahlkabine.at erstmals dazu, eine Finanzierung durch Crowdfunding zu versuchen. Auf respekt.net kamen bis Ende April über € 8000 an Unterstützung zusammen. Damit und durch Kooperationen mit Puls 4 und "der die das Respekt" konnte das Projekt diesmal realisiert werden.

Recht auf Wahlinformation

Mit Fragen zu einem europäischen Mindestlohn, zur Asylthematik oder einem EU-weiten Kohleausstieg bietet wahlkabine.at einen breiten Überblick zu wichtigen Themen. NutzerInnen können sich über kontroverse Debatten, aber auch über die weniger sichtbaren Fragen europäischer Politik informieren und Gedanken machen.

1,3 Millionen "in Wahlkabine" bei NR-Wahl

"Bei der Nationalratswahl haben sich 1.3 Millionen für wahlkabine.at entschieden" sagt Konrad Becker, Leiter des Instituts für Neue Kulturtechnologien, das hinter wahlkabine.at steht, "wir hoffen bei diesen besonders wichtigen Wahlen, dass viele Österreicher und Österreicherinnen von ihrem Recht auf unabhängige Wahlinformation Gebrauch machen."

Thema: EU-Wahl 2019