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"Du wusstest, worauf du dich einlässt": US-Talkerin disst Meghan Markle

Frauen-Solidarität muss man echt immer wieder predigen. Denn manche Damen vergessen einfach ihre guten Manieren und urteilen über das Leben anderer...

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meghan markle evil eye schmuck
© 2019 Getty Images

Vor kurzem wurde ein Snippet aus dem kommenden Dokumentarfilm "Harry und Meghan: Eine afrikanische Reise" veröffentlicht, in dem Meghan Markle zum ersten Mal öffentlich von ihrem Leben als Royal-Lady spricht. Und das ist alles andere als rosig! Aber nicht, weil es hinter den Kulissen schiefläuft (sieht man jetzt mal von den Strapazen einer Jungmama ab). Vielmehr verortet die Royal-Family den Terror bei der britischen Boulevardpresse, die in letzter Zeit wirklich kein gutes Haar an Meghan gelassen hat.

Meghan verriet in dem Interview, dass ihre Freunde sie sogar vor der Beziehung mit Harry gewarnt hatten. Und zwar genau aus diesem Grund: "Ich bin sicher, er ist großartig. Aber du solltest es nicht tun, denn die britischen Boulevardzeitungen werden dein Leben zerstören." Die Herzogin bezeichnete sich daraufhin als naiv, weil sie nicht gewusst habe, was die Freunde meinen.

Mit ihren ehrlichen Worten ist die Jungmama wahrlich an ihre royalen Grenzen gegangen. Doch auch das hilft nichts. Denn die Anfeindungen gehen immer weiter. Diesmal ist es Wendy Williams, eine US-Talkmasterin, die Meghan öffentlich disst: "Bitte Meghan, versuch nicht, bei uns um Sympathie zu heischen - du wusstest genau, worauf du dich einlässt."

Williams meint im folgenden Segment sogar, dass Meghan und Prinz Harry doch einfach nach Amerika ziehen sollen, wenn sie die Paparazzi nicht mögen. Schließlich seien sie ja nicht wirklich Thronfolger. Sie würde ja beide sehr gern mögen, aber "an Meghan ist irgendetwas dran" , betont die Talkerin mit einem skeptischen Blick.

Darf eine Royal-Lady nicht über ihre Probleme sprechen?

Man könnte sagen, dass Wendy Williams einen recht provokativen Stil hat, wenn sie über Promi-News berichtet. Ihre Fans scheinen es zu lieben und an sich darf sie ja sagen, was sie will. Aber der Meghan-Sache liegt eine maßgebende Diskussion zu Grunde: Darf jemand, der ein scheinbar perfektes Leben führt, sich über seine Umstände beschweren? Oder muss die Person einfach zufrieden sein?

Einerseits kommen sich Menschen mit existenzbedrohenden Problemen wohl ein bisschen verarscht vor, wenn Meghan und Harry sich über die Paparazzi beschweren. Andererseits sind die Paparazzi und die Boulevardpresse eben die schlimmsten Probleme des royalen Paares, weshalb es ebenfalls logisch ist, dass sie sich nicht wohlfühlen.

Trotzdem finden wir die Worte von Williams nicht gerecht. Vor allem, weil sie mit ihrem Status als Celebrity ja Harry und Meghan näher steht als Menschen mit finanziellen Problemen. Außerdem ist es wirklich nicht die feinste Art, eine Frau weiter zu dissen, wenn sie schon öffentlich gesagt hat, dass sie eine schwere Zeit durchmacht.

Hier siehst du das ganze Meghan-Segment: