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So isst du besser und weniger, wenn du gestresst bist

Die Wissenschaft hat nun herausgefunden, warum wir schlecht essen, wenn wir gestresst sind. Die Antwort ist so offensichtlich, dass es verwunderlich ist, warum wir bisher noch nicht selbst darauf gekommen sind.


So isst du besser und weniger, wenn du gestresst bist

So schlecht ist Stress!

© istockphoto.com

Wir alle kennen das. Wir kommen nach einem langen Arbeitstag, völlig fertig und ausgepowert, nach Hause und haben keine Lust zu kochen. Also bestellen wir uns essen. Burger, Pommes oder Pizza. Warum verlangt unser Körper in Stresssituationen nach ungesundem Essen statt nach einem Salat oder einer Suppe?

Forscher untersuchten die Essgewohnheiten von 125 Personen, die in einem Unternehmen für Informationstechnologie in China arbeiteten. Im Zeitraum von drei Wochen mussten die Teilnehmer Folgendes aufschreiben: Arbeitspensum und Aufgaben, Stresslevel, Essgewohnheiten abends und Schlafqualität.

Die Ergebnisse waren eindeutig. Die Teilnehmer, die wenig bzw schlechten Schlaf aufzeichneten und infolgedessen einen stressigen Arbeitstag hatten, aßen abends ungesund und eine viel größere Portion als gewöhnlich. Die Teilnehmer, die aber in der Nacht zuvor besser geschlafen hatten, aßen abends gesünder, auch wenn sie tagsüber gestresst waren.

Schlaf hilft dabei, besser mit Stresssituationen umzugehen. Wer wenig schläft, kann sich nicht ausreichend konzentrieren. Stress wirkt sich zudem auch negativ auf unsere Selbstbeherrschung aus, sodass es schwieriger ist, sich an seine persönlichen Ziele zu halten (gesünder Essen etc.).

Also immer daran denken, viel Schlafen ist nicht nur wichtig für die psychische Gesundheit, sondern mittlerweile auch für die physische!

Themen: Stress, Schlafen