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Zu wenig Schlaf macht dich unbeliebt und unattraktiv

Na toll - wenn man zu wenig Schlaf abbekommt, fühlt man sich ohnehin nicht gut. Und nun kommt auch noch dazu, dass wir dank einer neuen wissenschaftlichen Studie wissen, dass wir unausgeschlafen auch noch anders auf unsere Mitmenschen wirken - wie beispielsweise weniger attraktiv! Und wir werden gleich noch grantiger!

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Zu wenig Schlaf macht unattraktiv
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Dass zu wenig Schlaf nicht gut für uns ist, wissen wir. Spüren wir ja auch. Aber nicht nur körperlich, sondern erstaunlicherweise auch für unsere Ausstrahlung! So will eine schwedische Studie herausgefunden haben, dass Schlafmangel sich ebenso auf andere auswirkt, sie uns sogar anders sehen! Und andere am liebsten nichts mit Unausgeschlafenen zu tun haben wollen...

So hat ein Forschungsteam rund um Psychologin Tina Sundelin vom schwedischen Karolinska-Institut schon 2015 festgestellt, dass Personen mit wenig Schlaf und danach einer sehr langen Wachphase von 31 Stunden unattraktiv, traurig und ungesund eingestuft wurden. Diese Forschungsergebnisse wurden nun noch vertieft und man fand heraus, dass müde Menschen sogar von anderen gemieden werden.

Zu wenig Schlaf bedeutet also nicht nur Augenringe und Konzentrationsstörungen beziehungsweise im Dauerzustand erhöhtes Risiko für Herzerkrankungen, Schlaganfall oder Diabetes, sondern auch noch soziale Unerwünschtheit?

Sundelin bat für ihre neue Studie 25 gesunde Menschen zum Fototermin, wobei diese einmal zwei Nächte davor acht Stunden schlafen sollten und einmal zwei Nächte nur vier Stunden. Danach bat sie 122 Personen die Fotos dieser Probanden in Bezug auf Attraktivität, Vertrauenswürdigkeit und Gesundheitszustand zu beurteilen und ob sie mit den Fotografierten Zeit verbringen wollen.

Mit dem ernüchternden Ergebnis, dass die unausgeschlafenen Portraits nach nur zwei Nächten weitaus unbeliebter waren und die Bewertenden mit ihnen nicht wirklich Zeit verbringen wollten. Die ausgeschlafenen Portraits hingegen wurden als attraktiver und auch gesünder eingeschätzt. Vertrauenswürdig blieb man aber auch mit weniger Schlaf.

Sundelin vermutet, dass der Grund dahinter vielleicht Selbstschutz ist: Denn Schlafmangel kann häufig ein Zeichen von Krankheit sein oder das Unfallrisiko erhöhen und davor will man sich eben ganz instinktiv schützen.

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