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Veränderte Pflegegewohnheiten: Diese Produkte nutzen wir im Lockdown weniger

Der Satz "Ich tu es für mich" stimmt in Sachen Beauty wohl doch nicht immer. Laut einer Erhebung sind es besonders zwei Beauty-Produkte, die momentan keine Verwendung finden.


Veränderte Pflegegewohnheiten: Diese Produkte nutzen wir im Lockdown weniger
© iStock

Der Lockdown bringt nicht nur unsere Essgewohnheiten durcheinander, sondern in vielen Fällen auch unser tägliches Pflege-Ritual. Obwohl es ja empfehlenswert ist, sich auch für das Homeoffice zurechtzumachen, um wenigstens ein Hauch Arbeitsflair in die eigenen vier Wände einziehen zu lassen, schaut die Realität oft anders aus. Wir dachten ja, dass viele während des Lockdowns vermehrt Zeit für Haarkuren, Gesichtsmasken, Körperpeelings und Bäder aufbringen. Aber auch die Mini-Wellness-Anwendungen sind laut einer Erhebung von Marketagent zurückgegangen. Im ersten Lockdown betrug der Rückgang sogar 18 Prozent, wie die Befragung von 500 Personen ergab. Für den Beauty-Day bliebe in Zeiten von Homeoffice und Homeschooling einfach zu wenig Zeit, so Plattformsprecher Stefan Kukacka gegenüber der APA.

Weniger Deos, mehr Bärte

Vor allem sei aber die Verwendung von Deos und Parfum zurückgegangen. Ganze 15,6 Prozent verwendeten im Frühjahrs-Lockdown seltener ein Deo. Nun waren es nur 5,6 Prozent, wobei dies auf einzelne Berufssparten hinweist, die in den letzten Wochen entweder weniger Tage im Homeoffice waren oder im Gegensatz zum Frühjahr am regulären Arbeitsplatz arbeiten konnten. Fest steht: Weniger Kontakte zu anderen führt zu einer geringeren Verwendung von Deos oder Düften. Rund 10 Prozent gaben an, während des Lockdowns weniger Make-up zu nutzen. Im Frühling waren es sogar um ein Viertel weniger, die zu Mascara, Foundation und Co. griffen. Der Satz "Ich tu es für mich" bekommt dann doch eine völlig andere Bedeutung.

Und auch den Haaren wird weniger Aufmerksamkeit geschenkt. Laut der Umfrage ging die Verwendung von Stylingprodukten zurück, wobei die Zahl der Bartträger gestiegen ist. Rund einer von zehn Männern ist seit dem ersten Lockdown Bartträger. Die monatlichen Ausgaben für Kosmetikprodukte lagen vor der Coronavirus-Krise übrigens bei durchschnittlich 31,20 Euro, nun bei 28,90 Euro pro Kopf.