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6 einfache Schritte für weniger Plastik in deinem Leben

Zur Rettung unserer Ozeane: Plastik ist überall und kaum mehr wegzudenken aus unserem Alltag. Jedes Jahr werden über 100 Millionen Tonnen Plastik für Produkte hergestellt, die weniger als fünf Minuten genutzt werden! Dabei kann man mit ganz wenig Aufwand den eigenen Plastikkonsum reduzieren! Mit diesen Tipps, die überall und einfach umsetzbar sind.

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6 einfache Schritte für weniger Plastik in deinem Leben
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Wie du mit wenig Aufwand weniger Plastik im Alltag kaufst und verbrauchst

Wir lieben Wale! Wir lieben Schildkröten! Ach, wir lieben Tiere an sich. Und ebenso Traumurlaube am Strand bei blitzblauem Wasser. Aber all das zerstören wir immer mehr und unaufhörlich mit unserem Plastikkonsum. Denn unsere Ozeane verkommen zum Plastikendlager: Laut Greenpeace landen bis zu 13 Millionen Tonnen Plastikabfälle jedes Jahr im Meer. Dabei kann man eigentlich so einfach selbst die Plastikflut eindämmen. Mit ein paar kleinen Änderungen im Alltag:

Plastik in der Mode

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Schau beim Kleiderkauf aufs Etikett: Denn auch Mode ist oft aus Plastik hergestellt - in Form von Polyester oder Nylon. Und die lassen uns im Sommer schwitzen und halten uns im Winter nicht warm. Am besten wählst du Naturmaterialien wie beispielsweise Leinen, Hanf oder Bio-Baumwolle.

Adieu Plastiksackerl: Stoffbeutel mitnehmen

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Der Stoffbeutel immer dabei: Bei jedem Einkauf oder jedem Shopping-Glück kommt ein weiteres Plastiksackerl mit nach Hause? Die dort wiederum nur massenweise irgendeine Lade verstopfen? Ab jetzt sollte zu deiner Grundausstattung neben Geldbörse, Schlüssel und Handy auch ein Stoffbeutel oder ein altes Sackerl gehören.

Viel zu viel Verpackung aus Plastik im Supermarkt

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Lebensmittel nicht verpackt kaufen: Gemüse, Obst, Brot - all das bekommt man ebenso unverpackt im Supermarkt. Und selbst wenn die dünnen Sackerl dort verlockend herum liegen - es muss wirklich nicht jeder Apfel einzeln darin eingewickelt werden!

weniger Plastik im Alltag

Coffee to go - das geht auch gemütlicher

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Zeit nehmen statt „To Go“: So ein Kaffeebecher jeden Tag ist doch nicht viel. Oh, doch - vor allem, wenn sich das Millionen denken. Ähnlich gelagert ist es bei Limonadeflaschen, Strohhalmen und vielem mehr. Jedes Jahr werden über 100 Millionen Tonnen Plastik für Produkte hergestellt, die weniger als fünf Minuten genutzt werden. Das muss jedoch nicht sein, wenn du dir die Zeit nimmst und dich ins Kaffeehaus setzt und aus einer abwaschbaren Tasse trinkst, statt mit dem Plastikbecher durch die Stadt zu hetzen. Oder du besorgst dir eine Thermoskanne, bereitest den Kaffee selbst zu Hause (aber bitte NICHT mit Aluminium-Kapseln!) zu und nimmst ihn mit. Und so sparst du nebenbei wieder ordentlich Geld!

Glas ist besser als Plastik

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Glasflaschen statt Plastik: Am günstigsten wäre es ja ohnehin nur Leitungswasser zu trinken: Das kommt einfach aus der Leitung und man muss es nicht nach Hause schleppen. Wer aber auf seinen Sprudel nicht verzichten will, die oder der sollte statt Plastik lieber auf (wiederverwendbare) Glasflaschen setzen. Und das Schleppen eben als Training für die Arme sehen.

Alternativen ohne Plastik-Verpackung

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Genau hinschauen: Oftmals präsentiert der eine Anbieter dasselbe Produkt mehr in Plastik verpackt, als die Konkurrenz - die vielleicht auf Glas oder Karton setzt. Vergleich also einfach ein bisschen das Angebot. Wie wäre es also beispielsweise mit Seife statt Seifenspender, Taschentücher in der Pappbox oder Wurst und Käse von der Frischetheke?

Thema: Bio & fair

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