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Heute Champ, vor Jahren noch ein Häufchen Elend: Scamp, der "hasslichste Hund der Welt"

Jedes Jahr wird in Kalifornien der hässlichste Hund der Welt gekürt - nach ganz genauen Vorgaben und für den guten Zweck. Diesjähriger Sieger: Scamp The Tramp.

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Scamp - der hässlichste Hund der Welt
© 2019 Getty Images

Im ersten Moment erscheint es als wenig ruhm- und respektvoll, unsere treuen Vierbeiner nach deren unschönen Äußerlichkeiten zu bewerten und ihnen den Titel "Hässlichster Hund der Welt" zu verleihen. Das Wort hässlich per se klingt nicht nur hart, sondern kann auch verletzend sein. Zumindest dann, wenn jemand über unser Hündchen behauptet, es wäre hässlich - sind sie doch für uns die schönsten Kreaturen auf Gottes Erden! Doch in diesem speziellen Fall erfüllt diese doch eher hässliche Bezeichnung einen guten Zweck.

Hässlichster Hund der Welt 2019: Scamp the Tramp

Jedes Jahr findet in Kalifornien jener Wettbewerb statt, bei dem der hässlichste Hund der Welt gekürt wird. Schielende Augen, heraushängende Zunge - Hauptsache, der Hund ist nicht schön. Diesjähriger Sieger: Scamp the Tramp (Scamp der Landstreicher). Mit seinem drahtigen Fell, den überdimensionalen Yoda-Ohren und der heraushängenden Zunge konnte er die Jury von sich überzeugen und seinem Frauli 1500 Dollar Preisgeld einbringen. Die stolze Besitzerin war davon überzeugt, dass Scamp das Publikum von seiner guten Seele überzeugt und so den Sieg eingeheimst habe.

© Getty Images North America
© Getty Images North America

Eine fachkundige Jury bewertet alles, was nicht den gängigen Schönheitsmerkmalen eines Hundes entspricht: Verbaute Körper, schiefe Zähne, buckelige Rücken, schielende Augen, ungewöhnlicher Fellwuchs. Was im ersten Moment eher herabwürdigend wirkt, verfolgt allerdings einen guten Zweck. Die meisten Hunde dieses Wettbewerbs sind nämlich ehemalige Straßenhunde, die schon vieles in ihrem Leben durchmachen mussten und demzufolge auch oftmals an Fehlstellungen leiden. Die OrganisatorInnen wollen darauf aufmerksam machen, dass alle Hunde liebenswert seien - egal, ob Zucht- oder Straßenhund. Und damit liegen sie goldrichtig!

Das Schöne bei dieser Veranstaltung ist, dass die Hunde zu keinerlei Kunststücken gezwungen werden oder deren Fell für aufwändige Frisuren missbraucht wird. Sie werden einfach nur für ihr etwas ungewöhnliches Äußeres bewundert und gefeiert. Dennoch ist so eine Veranstaltung und die Situation als solche nicht unbedingt stressfrei für Tiere. Es wäre schön, wenn die OrganisatorInnen daran noch ein bisschen was verbessern würden!

Thema: Tiere

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