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So findest du heraus, ob dein Partner glücklich mit dir ist

Manchmal schleichen sich Zweifel in eine Liebe. 3 Fragen, mit denen du herausfindest, ob dein Partner in eurer Beziehung immer noch glücklich ist.

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So findest du heraus, ob dein Partner glücklich mit dir ist
© iStockphoto

Eines der größten Missverständnisse in Sachen Beziehung ist, dass Paare die ganze Zeit glücklich sein sollen. Das ist nicht realistisch. Das Leben ist ziemlich lang - und es gibt immer wieder Momente, in denen wir wütend, verletzt oder enttäuscht sein werden. Dauerhaftes Glück wäre eine Illusion.

Trotzdem fühlt es sich manchmal wie das Ende der Welt oder zumindest wie das Ende der Beziehung an, wenn wir spüren, dass unser Partner unglücklich ist. Nur: Das bedeutet es nicht zwangsläufig.

Um das Problem zu lösen, muss man es an der Wurzel packen. Dazu muss man aber erst einmal herausfinden, ob es überhaupt wirklich ein Problem gibt.

Nur: Wie adressiert man die wahrgenommene Unzufriedenheit des Partners, ohne ihn soweit ins Eck zu drängen, dass er leugnet oder es zu einer unnötigen Diskussion kommt? Wie findet man heraus, ob seine schlechte Laune mit dir zusammenhängt – oder es einfach andere Sachen sind, die ihn unrund laufen lassen. Die vielleicht gar nichts mit dir zu tun haben.

3 Tipps: So findest du heraus, ob dein Partner unglücklich in der Beziehung ist...

1. Sprich über dich

Jeder Mensch fühlt sich ab und zu unglücklich oder unzufrieden. Dein Partner wird offener sein, seine Gefühle mit dir zu teilen, wenn er merkt, dass ihr im selben Boot sitzt. Das nächste Mal, wenn du einen nicht ganz so tollen Tag hattest, dann lass es ihn wissen. Erzähl ganz offen, wie es dir geht (ohne deinem Partner die Schuld daran zuzuschieben). So schaffst du das für Offenheit wichtige Klima der Sicherheit, die es braucht, damit auch dein Partner ehrlich sprechen kann. Wenn das Gespräch gut läuft und du das Gefühl hast, kannst du eine direktere Frage an deinen Freund stellen. Der Ton muss sanft und darf nicht anklagend sein, sonst reagieren Menschen mit Rückzug oder Angriff. Diese Frage könnte so aussehen: "Manchmal bin ich wirklich gestresst und weiß nicht, warum ich in so ein Loch gefallen bin und mich zurückziehen muss. Geht es dir im Moment auch so?"

2. Öffne den Raum für Vorschläge

Du spürst seine Unzufriedenheit? Phantasiere mit ihm darüber, was ihr beide mit einer Million Euro anstellen könntet, was ihr selbst an euch am liebsten ändern würdet, welche Wünsche und Ziele ihr noch habt. Nicht als Paar, sondern auch als Individuen. Bei diesen Gesprächen kann man oft sehr gut heraushören, wo sich der Partner selbst gerade ausgebremst oder unzufrieden fühlt. Eine Frage könnte zum Beispiel sein: "Wenn du morgen aufwachst und alles wirklich perfekt wäre, wie würde das dann aussehen? Was wäre in deinem Leben anders, was würde gleich bleiben?" Aber Achtung: Du musst auch vorbereitet sein, etwas zu hören, was du vielleicht nicht hören willst. Reagiere nicht defensiv, sondern nimm' die Information einmal an.

3. Sei direkt

Wenn dir das alles zu intuitiv und zu tastend erscheint, dann kannst du auch den direkteren Weg wählen und deinen Partner fragen, ob es etwas gibt, über das er sprechen möchte und was du tun kannst, um ihn zu unterstützen. Manchmal kann es Wunder wirken, wenn man Dinge direkt adressiert, weil sich der Partner alleine dadurch schon wahrgenommen und verstanden fühlt. Die häufigsten Beziehungsprobleme entstehen bekanntlich, weil es keine vernünftige Kommunikation zwischen den Paaren gibt. Aber es gibt auch ein Risiko dabei: Wenn du den falschen Zeitpunkt oder Ton wählst, kann es passieren, dass dein Gegenüber nicht so reagiert, wie du es erhoffst. Das kann verletzend sein - und damit zu Streit führen. Folgende Einstiegsfrage ist relativ sicher. "Ich habe bemerkt, dass du in letzter Zeit ein wenig zurückgezogen bist. Ich kümmere mich um dich und mache mir Sorgen. Kannst du mir sagen, was geschehen ist?"