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Wie gefährlich sind Handys wirklich?

Dass die Handystrahlung nicht gerade gesund ist, wissen wir. Doch nun zeigt eine französische Studie, dass das Risiko für bestimmte Gehirntumore durch Handys deutlich ansteigt.

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Wie gefährlich sind Handys wirklich?
© Photo by ponsulak/Thinkstock/iStock

Eine aktuelle, französische Studie zeigt nun, dass die von Mobiltelefonen ausgesendete Handystrahlung äußerst gesundheitsschädlich sein soll.
Die Auswertung ergab, dass eine Person, die mehr als 15 Stunden pro Monat mit dem Handy telefoniert, ein deutlich erhöhtes Risiko hat, bestimmte Gehirntumore zu entwickeln.

Die Studie wurde im Fachblatt Occupational and Environment Medicine von französischen Ärzten und Wissenschaftlern veröffentlicht.
Die Forscher haben insgesamt 253 Gliom-Fälle und 194-Meningeom-Fälle untersucht und mit dem Telefonierverhalten von 892 gesunden Erwachsenen verglichen.
Dabei konnten sie feststellen, dass Menschen, die mehr als 15 Stunden pro Monat ihre Handy nutzen und das über einen Zeitraum von 5 Jahren, äußert gefährdet sind, ein so genanntes Gliom oder ein Meningeom (ein Tumor an der Hirnhaut) zu entwickeln.

Doch doch wieviel Handystrahlung ist hier die Rede?
Der zulässige Höchstwert für Handystrahlung liegt in Europa bei 2 Watt pro Kilo Körpergewicht, in den USA sogar nur bei 1,6 Watt pro Kilo.
Das Problem: Viele Geräte kommen mit ihrer Strahlung besorgniserregend nah an diesen Grenzwert.
Was man dagegen tun kann?
Strahlung messen, Handy wechseln, in der Nacht und im Auto das Handy auf Flugmodus stellen und einfach weniger telefonieren.

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Wo kann man denn diese Studie finden? Können Sie bitte einen link schicken?