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Warum ein "Like" so gut wie Sex ist

Hab' ich schon ein Like für mein Posting? Ja? Ja? Ja? Der wahre Grund, warum du süchtig nach Likes auf Instagram und Facebook bist. Dein Hirn, ehrlich.

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Warum ein "Like" so gut wie Sex ist
© iStockphoto

Ähhhhh, ganz kurz. Ich muss schnell checken, wie viele Likes ich schon bekommen habe. Unter uns: Hat es nicht Sucht-Faktor? Man postet ein Selfie, einen lässigen Spruch, ein lustiges Video – und sammelt Zustimmung noch und nöcher. Herrlich das.

Eine meiner Freundinnen löscht Beiträge, die nicht mehr als zwei Likes erhalten haben, sogar. Nicht gut für ihre Online-Reputation, sagt sie. 1.313 Freunde auf Facebook, da müssen schon mehr Likes drin sein. Findet sie. Sie tüftelt an manchen Postings richtig lange, ihre Instagram-Pics sind das Ergebnis aufwendiger Inszenierung. Hauptsache: LikesLikesLikes!

Warum "Likes" so befriedigend sind

Nun, dafür gibt es eine völlig logische Antwort, wie Wissenschaftler im Journal of Psychological Science darlegen.

Die Forscher überwachten die Hirnaktivität einer Gruppe Jugendlicher im Alter zwischen 13 und 18 Jahren, während diese ihre Instagram-Feeds durchscrollten. Erhielten sie für eines ihrer Postings ein Like, dann wurden im Gehirn dieselben Lustzentren aktiviert, die auch durch Belohnungen wie Schokolade, Geld und Sex stimuliert werden.

Mit einem Wort: Ein Like löst bei dir dieselben Gefühle aus wie die Vorstellung, dass ein halbnackter Ryan Gosling ganz langsam Schokoladen-Fondue in deinen Mund gießt. Und was uns dazu einfällt? LIKE!!!!

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