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Wie eine Puppe das Leben einer Demenz-Kranken veränderte

Das Geschenk ihrer Enkelin lässt diese Frau mit Demenz auf herzerwärmende Weise wieder aufblühen - ausgerechnet eine Puppe schenkt ihr wieder wache Momente.


Warum uns eine Puppe Tränen in die Augen treibt
© Screenshot/ Maxine Daniel

Maxine Daniels Großmutter ist dement - sie kann sich kaum noch an ihre Familie erinnern und verlor durch die Krankheit auch all ihre Leidenschaften, wie beispielsweise Bücher, Musik oder Puzzles. Scheinbar gab es nichts mehr, was ihr Spaß machte oder ihren Alltag mit Leben erfüllte.

Aber eines Tages fiel der Enkelin auf, dass die Augen ihrer Oma wie früher zu leuchten begannen, wenn sie ein Baby sah. Deshalb beschloss sie, ihr eine Puppe zu schenken. Obwohl man ihr sagte, es sei eine Puppe, behandelte sie diese wie ein echtes Baby.

Die Puppe hat ihr Leben tatsächlich verändert, denn sie hat nun wieder etwas, um das sie sich kümmern kann. Zuvor hatte sie Schwierigkeiten zu sprechen, aber wenn sie von "ihrem Baby" erzählt, schafft sie sogar ganze Sätze. Das Geschenk wird die Krankheit leider nicht aufhalten, aber es verbessert das Leben, das sie noch hat.

Den Moment, als ihre Oma die Puppe das erste Mal in den Händen hält, hat Daniels im folgenden Video festgehalten und auf Facebook geteilt, wo bald Millionen ihre Rührung zeigten. Kein Wunder - die Reaktion der liebenswerten Oma ist einfach pure Freude und lässt uns ebenso zum Taschentuch greifen:

Puppen werden übrigens häufiger in der Therapie mit Alzheimer und Demenz-Erkrankten eingesetzt. Denn mit der Puppe gibt man den Patienten und Patientinnen wieder eine Aufgabe, Verantwortung und gleichsam etwas, das sie lieben können.

Thema: Videos

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