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6 Wege, wie du zu einer besseren Freundin wirst

Dank Social Media wissen wir exakt, was unsere Freunde gerade treiben. Aber Freundschaft braucht mehr als virtuellen Kontakt. 6 Ideen, wie du dranbleibst:

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6 Wege, wie du zu einer besseren Freundin wirst
© HBO

Du hast den kompletten Überblick, was deine Freunde gerade so treiben, Social Media sei Dank. Ist ja auch ganz praktisch. Mit unseren vielen To Do's und vollen Terminkalendern fällt es uns wesentlich leichter, durch schnelles "Liken" oder "Herzchen"-Verteilung schnell mal tiefe Verbundenheit und Freundschaft zu signalisieren.

Allerdings tun wir uns und unseren Freunden einen schlechten Dienst, wenn wir nur mehr online interagieren. In Freundschaften muss man investieren, sie bedeuten Arbeit genau wie jede andere Beziehung auch.

6 Wege, wie du zu einer besseren Freundin wirst

1. Hör aufmerksam zu!

Natürlich hat moderne Technologie ihre Vorteile (wir knüpfen schneller Kontakte, wir bleiben einfacher in Kontakt), aber irgendwann erkennen die meisten von uns, dass sich die wahren Freundschaften unter den oberflächlichen Beziehungen, die wir kultiviert haben, auflösen. Wie viele wirklich gute Freunde hast du? Wer sind die Personen, die du anrufst, sobald dich etwas bedrückt? Die meisten Menschen haben zwei enge Vertraute, der Rest sind nicht mehr (aber auch nicht weniger) als gute Bekannte. Deshalb müssen wir uns wieder bewusst Zeit nehmen und unseren Freunden zuhören, wenn sie uns brauchen.

2. Ruf an!

Deine Freundin hat Geburtstag? Oder wurde soeben befördert? Ruf sie an! Instagram- und Facebook-Gratulationen eignen sich für Bekannte. Menschen, die einem am Herzen liegen haben es verdient, dass man sich persönlich bei ihnen meldet.

3. Stell' offene Fragen!

Wenn man nach längerer Zeit wieder echten Kontakt mit Freunden hat, dann sollte man nicht einfach nur fragen: "Na, wie geht es dir?" Wir sind nämlich darauf konditioniert, sofort "Es geht mir gut" zu sagen – obwohl uns gerade der Himmel auf den Kopf fällt. Wenn du wirklich Interesse an deinem Gegenüber hast, dann sind offene Fragen wesentlich besser geeignet, um mehr herauszufinden: "Wie lief es in letzter Zeit für dich?"

4. Trefft euch!

Kommunikation besteht nicht nur aus einem "Like" – sondern auch aus Mimik, Gestik, Körpersprache. Ein persönliches Treffen hilft dabei, Missverständnisse zu vermeiden und schafft Raum für Bindung und tiefere Gespräche. Das befreit uns aus unserer Komfortzone und zwingt uns, verletzlicher zu sein. Aber genau diese Verletzlichkeit ist die Grundlage für tiefe Beziehungen.

5. Sei nicht eifersüchtig!

Technologie macht es leicht, in Konkurrenz zu treten. Man sieht, dass Freunde Partys besuchen, mit anderen Menschen befreundet sind, öfter jemanden anderen treffen. Fühle dich nicht zurückgesetzt. Deine beste Freundin kennt auch andere Menschen, das stellt keine Bedrohung für dich dar. Freue dich lieber, dass sie glücklich ist und Spaß haben kann - und nimm es als Ansporn, ebenfalls wieder mehr Zeit mit ihr zu verbringen.

6. Erinnere dich!

Aufmerksamkeit bedeutet, sich daran zu erinnern, dass es dem Vater deiner Freundin schlecht geht, dass es ein Problem in der Arbeit gab oder dass ein Urlaub geplant ist. Stell' bei euren Treffen Fragen dazu, signalisiere deutlich, dass du Anteil am Leben deiner Freundin nimmst und nicht nur hier bist, weil du über dich sprechen möchtest.

Thema: Psychologie

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