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6 Angewohnheiten, mit denen du andere vergraulst

1. Du fühlst dich immer als Opfer. 2. Du nimmst alles persönlich. 3. Du brauchst ständige Bestätigung. Wie du aus diesen Negativ-Mustern ausbrichst:

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6 Angewohnheiten, mit denen du andere vergraulst
© 2017 Getty Images

Auch wenn die richtigen Leute uns immer so akzeptieren werden, wie wir sind, gibt es ein paar Verhaltensweisen, mit denen wir ihnen das so richtig schwer machen.

Indem du immer wieder deine Freunde beschuldigst, dich von ihren Plänen auszuschließen, du dich bei deinen Kollegen ständig über den Stress und die Arbeit beklagst und aus deiner Negativspirale, dass es das Leben nicht gut mit dir im Besonderen meint, nicht mehr herausfindest, dann verbreitest du eine giftige und destruktive Atmosphäre um dich, mit der du alle vergraulst.

Wenn wir jetzt gleich die Angewohnheiten listen, mit denen man Menschen am schnellsten vergrault, dann bitte behalte im Hinterkopf: All diese Fehler sind zutiefst menschlich. Man muss sie nur einsehen und korrigieren.

Wegen dieser Verhaltensweisen wird man nicht gemocht

1

DU NIMMST ALLES VIEL ZU PERSÖNLICH. Das Leben ist nicht immer einfach. Aber sich alles, was passiert, zu Herzen zu nehmen macht es noch härter. Wenn dein Vorgesetzter einer anderen Kollegin eine wichtige Aufgabe überträgt, bedeutet das nicht automatisch, dass er DICH für eine schlechte Mitarbeiterin hält. Dein Freund fragt jemand anderen vor dir um Rat? Fühl dich nicht sofort zurückgesetzt und zu wenig geschätzt. Negatives Denken ist nicht nur schädlich für deine Beziehungen zu anderen, sondern auch für dein Selbstwertgefühl. Die Handlungen anderer bestimmen nicht deinen eigentlichen Wert. Du bist der einzige Mensch, der Einfluss auf seine Gedanken hat. Tipp:

  • Tritt einen Schritt zurück und überlege, was diese bestimmte Person für dich bedeutet.
  • Vermeide voreilige Schlüsse.
  • Versuch, die Situation aus der Perspektive der anderen Person zu sehen.
  • Wenn du der Ansicht bist, dass hier tatsächlich für dich ein Problem besteht, dann lege dir eine Strategie zurecht, wie du es ansprichst.
  • Dabei ganz schlecht: "Ich werde von dir immer..." oder "Du machst ständig...". Diese Gesprächseröffnungen wirken wir ein Angriff – die andere Person wird automatisch zum Gegenangriff oder in die Verteidigung gehen. Eine konstruktive Aussprache wird dadurch erschwert.
2

DU BIST STÄNDIG EIFERSÜCHTIG. Ein bisschen Eifersucht ist nichts schlechtes. Aber wenn du permanent das Gefühl hast, dass du um dein Glück betrogen wirst, andere es leichter und besser haben und du eifersüchtig auf sie schielst, weil sie die Beförderung bekommen oder eine zufriedene Beziehung führen, dann vertreibst du auch jene, die es eigentlich gut mit dir meinen. Denn man spürt diese Missgunst und fühlt sich in deiner Gegenwart nicht mehr wohl. Tipp:

  • Sei ehrlich zu dir selbst und forsche, woher deine Eifersucht eigentlich rührt.
  • Erstelle eine Liste mit jenen Dingen in deinem Leben, die dich glücklich machen.
  • Versuche, deine Eifersucht in positive Gedanken umzuwandeln. "Ich finde es toll, dass meine Schwester heiratet!" ist doch 1000Mal besser als: "Alle heiraten, nur ich nicht."
  • Sprich' mit jemanden, dem du vertraust und der dich liebt, über deine Gefühle.
3

DU BRAUCHST PERMANENTE BESTÄTIGUNG. Ähnlich wie bei Punkt 1 ("Du nimmst alles zu persönlich") wird auch dieses destruktive Beziehungsverhalten von einer völlig falschen Grundannahme bestimmt: Dass du nur dann wertvoll bist, wenn das andere so sehen. Je mehr du von der Bestätigung von außerhalb abhängig wirst, desto schwerer wird es dir fallen, herauszufinden, was dich tatsächlich auszeichnet. Denn die Gefahr ist groß, aus Gefallsucht nur mehr den Erwartungen anderer zu entsprechen. Am Ende möchtest du aber doch nur dafür geliebt werden, wer du wirklich bist. Außerdem spüren Menschen mit der Zeit, wenn du nicht authentisch bist. Und entfernen sich von dir. Tipp:

  • Versuche Zeit für dich zu gewinnen und als Person zu wachsen, indem du dich auf Aufgaben oder Sachen konzentrierst, die dir wichtig sind – anstatt das zu machen, was andere von dir erwarten.
  • Erstelle eine Liste mit jenen Dingen in deinem Leben, die dich glücklich machen.
  • Versuche herauszufiltern, was du nur tust, um Vorstellungen anderer zu entsprechen und was alleine, um Bestätigung zu bekommen. Finde heraus, was davon dich wirklich definiert und arbeite daran.
4

DU KANNST KEINE KONSTRUKTIVE KRITIK ANNEHMEN. Wir sind nicht perfekt, das macht uns menschlich. Allerdings gibt es viele Menschen, die Ratschläge und konstruktive Kritik ausschließlich als Angriff empfinden und nicht erkennen wollen, dass sie tatsächlich nicht immer unfehlbar sind. Indem man sich aber weigert, Kritik anzunehmen und ehrlich mit den eigenen Schwächen umzugehen, behindert man sein Potential, als Mensch zu wachsen. Nicht kritikfähig zu sein führt außerdem dazu, dass die Menschen im Umfeld wie auf Eierschalen um dich herumgehen. Ehrliche Kommunikation wird dadurch erschwert.Tipp:

  • Erkenne, dass Kritik manchmal auch gut gemeint ist und die Person dir damit vielleicht sogar weiterhelfen möchte.
  • Ehe du alle Schutzschilder hochfährst oder zum Gegenangriff ausholst: Reflektiere die Situation und den Kontext der Konversation. Um was geht es eigentlich wirklich?
  • Achte auf deine Körpersprache, wenn Kritik geäußert wird.
5

AGIERE NICHT IMMER WIE EIN OPFER. Die Welt ist nicht alleine darauf aus, dich zu zerstören. Dich ständig hinter irgendwelchen Entschuldigungen zu verstecken, warum du einen Job nicht bekommen hast oder wieso immer nur die falschen Männer in dein Leben treten, solltest zu erkennen: Dieses permanente Klagen nimmt dir auch die Kraft, etwas zu ändern. Während wir viele Aspekte in unserem Leben nicht beeinflussen können – uns selbst aus der Opferrolle zu befreien und wieder nach vorne zu sehen: Das haben wir selbst im Griff. Tipp:

  • Erlaube dir nach einem Misserfolg eine Phase, in der du traurig oder wütend bist. Aber setze ihr auch ein Ablaufdatum, wann du wieder nach vorne schauen willt.
  • Hör auf, anderen die alleinige Schuld an deinen Lebenspannen zu geben.
  • Mach' stattdessen einen Plan mit einzelnen (erreichbaren) Schritten, wie du eine Situation wieder zum Besseren wenden willst.
6

REDE NICHT SCHLECHT ÜBER ANDERE. Die positiven Menschen, die du gerne in deinem Leben hättest, beziehen ihre gute Laune und Einstellung nicht daraus, dass sie andere schlechter machen. Das solltest du auch nicht tun. Klar: Ein wenig Tratsch und Gossip kann Teil einer Konversation sein. Aber beobachte dich dabei selbst. Wie oft redest du jemanden klein, versuchst, ihn madig zu machen? Geht es dir damit wirklich besser, fühlst du dich ehrlich erhaben? Versuche, dich wieder auf deine eigenen Ziele zu fokussieren, statt die Erfolge anderer zu minimieren. Tipps:

  • Wenn Tratsch aufkommt, dann erspare dir negative Bewertungen über andere Menschen - oder sag, dass du nicht interessiert daran bist.
  • Erkenne deine Motivation hinter dem negativen Tratsch, den du verbreitest – und ändere sie.
  • Versuche einmal, in Gesprächen nur die positiven Seiten anderer zu betonen. Das macht etwas mit dir – aber auch mit der Art, wie andere dich erleben.
Thema: Psychologie

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