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William & Kate lächeln Oben-ohne-Skandal weg

Die Royals touren inwischen in Südostasien.


William & Kate lächeln Oben-ohne-Skandal weg
© Getty Images

Es regnete zwar, aber Kate bezauberte die Schaulustigen mit ihrem Lächeln, und William schwärmte von dem Empfang mit Blumengirlanden und Kriegern.

In Europa bereiteten Anwälte inzwischen den nächsten Akt in der Fotoaffäre vor: In Nanterre bei Paris war für den Abend (18.00 Uhr MESZ) eine richterliche Anhörung angesetzt. Der Palast will eine einstweilige Verfügung gegen die Verbreitung der Fotos durchsetzen, die Kate beim Sonnenbaden ohne Bikinioberteil zeigen. Die Fotos wurden vor zwei Wochen mit Teleobjektiv bei einem Privaturlaub der beiden in Frankreich geschossen und zuerst im französischen Magazin "Closer" veröffentlicht. Die Nummer zwei in der britischen Thronfolge und seine Frau sehen ihre Privatsphäre verletzt. In Italien veröffentlichte das Blatt "Chi" am Montag eine Sonderausgabe mit den Paparazzi-Bildern.

Im Dorf Burns Creek gingen William und Kate am Montag auf Tuchfühlung mit ein paar Ferkeln. Der Prinz habe im Scherz vorgeschlagen, die kleinen Schweine "Will und Kate" zu nennen, twitterte die Hilfsorganisation World Vision, die den beiden Projekte zur Bekämpfung der Armut in dem bitterarmen Inselstaat vorstellte. Beim Besuch eines Dorfes sahen sich die Royals auch eine Vorführung an, bei der Frauen gemäß der Traditionen oben ohne tanzten. Als Kate eine traditionelle Skulptur einer barbusigen Frau gezeigt wird, bewahrt sie Haltung.

Die beiden waren am Sonntagabend - von einer heimischen Designerin ausgestattet - farbenfroh zum Dinner erschienen: William mit blauem Blumenhemd und Kate in pink und schulterfrei. "Wir hatten hohe Erwartungen, aber auf diesen tollen Empfang waren wir nicht vorbereitet", sagte William nach Angaben des neuseeländischen Fernsehens. Der hohe Besuch war für Montagabend in eine exklusive Hotelanlage auf einer abgelegenen Insel eingebucht. Tavanipupu ist nur per Boot zu erreichen und deshalb leicht hermetisch abzuschirmen. Dort dürften sie vor Paparazzi sicher sein. Am Dienstag geht es weiter nach Tuvalu.

(apa/red)